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Schüler schulen Senioren Neue Welten entdecken

Ein Bahnticket im Internet buchen, anschließend ein paar Bilder per Email versenden und zum Schluss noch einmal die Suchmaschine befragen, wie man am schnellsten zu den Verwandten nach Süddeutschland kommt – Unter dem Motto „Schüler schulen Senioren“ haben Sechstklässler der IGS Helpsen gestern zum ersten Mal interessierte Senioren in die Welt des Computers eingeführt.

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Eifriger Wissensaustausch: Die IGS-Schüler geben ihre PC-Kenntnisse an die Senioren weiter.

Quelle: kil

Helpsen. An insgesamt vier Terminen nehmen sich die Jugendlichen aus dem Tabletjahrgang in Zweierteams ihren „Schülern“ an. Die Idee zur Teilnahme am sogenannten N-21-Projekt ist in Absprache mit dem Seniorenbeirat der Samtgemeinde Nienstädt entstanden. Schon nach wenigen Minuten habe sich das Ganze in einen Selbstläufer verwandelt, berichtet Nadine Buddenbohm, die das Projekt an der IGS betreut. Eifrig gingen die Jugendlichen auf die individuellen Fragen der Teilnehmer ein. Genau „das ist der große Vorteil dieses Projekts“, erklärt Gerhard Kording (73), Vorsitzender des Seniorenbeirats. Unter den 15 „Schülern“ seien auch drei, die noch überhaupt keine Erfahrungen mit dem Computer haben und ganz von vorne – also mit dem Anschalten des PCs – beginnen müssten, sagt er.

Kording selbst kennt sich zwar schon ein bisschen mit dem Computer aus, bekommt vom Sechstklässler Jonas aber einen Einblick in die für ihn bislang unbekannte Welt der Online-Landkarten. Bei Rolf Dreier (73) steht währenddessen das Buchen von Bahntickets via Internet auf dem Stundenplan. „Ein bisschen viel muss er noch lernen“, sagt sein junger „Lehrer“ Nick scherzend. „Aber mit dem Word-Programm hat er sich ganz gut geschlagen.“ Dreier lacht und lobt den Schüler: „Die sind ja heute so fit mit ihren Tablets.“ Er selbst habe zwar schon einmal einen Kurs zur EDV-Einführung besucht, nach einiger Zeit aber gemerkt, dass er „doch nicht mehr so fit darin ist“.

 Schnelle Fortschritte macht auch Edith Appel (59), die zwar einen Computer zu Hause hat, ihn aber nur selten benutzt, weil es an vielen Stellen doch noch hakt. „Sie versteht aber schnell“, erzählt der Sechstklässler Jan-Erik. Und damit das Erlernte sich festigen kann, folgen jetzt noch drei weitere Termine.

Von Kirsten Elschner

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