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Pendler brauchen Parkplätze

Mehr Park & Ride-Möglichkeiten Pendler brauchen Parkplätze

Die Planungen für die Umgestaltung des Kirchhorster Bahnhofs werden konkreter. Nach Beratung im Verwaltungsausschuss wurde der Planungsgemeinschaft Verkehr (PGV) Hannover der Auftrag zur Erstellung eines Mobilitätskonzeptes für den Bahnhof Kirchhorsten erteilt.

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Auf der Südseite des Bahnhofs, in der unteren Bildhälfte zu sehen, soll das Gelände für Pendler umgestaltet werden. 

Quelle: rg

Helpsen (bab,kil). Dieses liegt jetzt vor und soll am 15. Februar im Bau- und Umweltausschuss diskutiert werden. Wie Bürgermeister Manfred Kesselring (SPD) ankündigt, wird der Planer, der einen Entwurf erarbeitet hat, diesen im Ausschuss vorstellen. Das Konzept befasst sich mit der südöstlichen Seite des Bahnhofs, auf der die Gemeinde Flächen gekauft hat, um eine Neugestaltung umsetzen zu können. Geplant ist vor allem eine Erweiterung der Parkplätze und der gesicherten Fahrradstellplätze.
„Wir planen das auch mit Blick auf die Erweiterung des Großraumverkehrs und weil der Bahnhof stark frequentiert ist“, sagt Kesselring. Die Gemeinde habe von Pendlern Hinweise darauf bekommen, dass Parkplätze fehlten.
Dies ist auch eines der Ergebnisse aus dem Mobilitätskonzept. Nach Berechnungen der PGV ergibt sich ein Mehrbedarf von 30 bis 35 Parkplätzen. Da es laut Plan verschiedene Möglichkeiten der Erschließung gibt, hat das Planungsbüro unterschiedliche Ausbauvarianten ausgearbeitet.
Auch die Radfahrer werden in der Abhandlung berücksichtigt. Das Konzept legt das Augenmerk unter anderem auf gesicherte Abstellplätze. Die zehn Fahrradboxen, die am Bahnhof Kirchhorsten zurzeit angeboten werden, seien fast ganzjährig vermietet. So wird vorgeschlagen, beispielsweise eine sogenannte Fahrradgarage einzurichten, die zunächst für 20 Räder ausgelegt wäre. Der Zugang wäre mit einer Chipkarte möglich. Die Experten raten zudem, den Bürger stärker über die Park & Ride-Möglichkeiten zu informieren und dafür zu werben, zum Beispiel mit Übersichtsplänen und im Internet.
 Die Sitzung des Bauausschusses am 15. Februar beginnt um 17 Uhr in der Gemeindeverwaltung, Bahnhofstraße 29. 

81 Prozent fahren nach Hannover

Am 15. Oktober fand von 5.45 bis 9.45 Uhr eine Fahrgasterhebung statt. In diesem Zeitraum fuhren acht Züge Richtung Hannover und vier Richtung Minden. Nach Hannover wurden 143 Einsteiger erfasst, nach Minden 13. Von den insgesamt 156 Personen wurden 73 befragt.
81 Prozent davon gaben Hannover als Fahrtziel an. Elf Prozent wollten nach Minden. Weitere Ziele waren Stadthagen, Haste und Wunstorf.
90 Prozent der Befragten befanden sich auf dem Weg zu Arbeit oder Ausbildung.
43 Prozent fahren mit dem Rad oder gehen zu Fuß zum Bahnhof. 42 Prozent nutzen das Auto. Etwa 15 Prozent werden von anderen mit dem Auto gebracht.
84 Prozent der befragten Pkw-Nutzer äußerten zusätzlichen Bedarf an Park & Ride-Stellplätzen – mehrheitlich auf der Südseite.
Etwa fünf Kilometer beträgt der Umkreis, aus dem die Pendler kommen.
Radfahrer bevorzugen zu 57 Prozent die Nordseite des Bahnhofs zum Abstellen der Fahrräder, während die Autofahrer zu 68 Prozent einen Parkplatz an der Südseite wählten.

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