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Diskussionen bei Facebook

Südhorster Kreisel-Planung Diskussionen bei Facebook

Die Diskussion um einen Kreisel am Südhorster Ortseingang spaltet nicht nur die Politiker, sondern auch die Facebook-Nutzer, die rege über das Thema diskutieren.

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Symbolbild

Quelle: dpa

Südhorsten. Die Meinungen darüber, wie gefährlich der Verkehrsknotenpunkt an der K 18 tatsächlich ist, gehen auseinander. Wie berichtet hatte der Helpser Bauausschuss sich mit drei zu zwei Stimmen gegen einen Kreisel am Ortseingang und für die Errichtung von Verkehrsinseln ausgesprochen.

Heftige Diskussionen bei Facebook

Im Netz wird darüber heftig diskutiert. Auch Ratsfrau Martina Lohmann (CDU) mischt rege mit. Während Facebook-Nutzer Florian Giesa findet: „Sauber, endlich mal eine unnötige Geldverschwendung verhindert“ und damit argumentiert, dass es „nun wirklich weit mehr befahrene Strecken oder Gefahrenpunkte“ gebe, hält Lohmann dagegen: Dass an der besagten Stelle noch nichts passiert sei, sei Zufall: „Es ist lediglich zufällig gut gegangen. Autos, die von der Fahrbahn abkommen, Blechschäden, Beinahe-Unfälle und Glück sind an dieser Stelle häufig und regelmäßig.“

Kein Unfallschwerpunkt

Eine Anfrage der SN bei der Polizei ergab allerdings, dass es sich nicht um einen Unfallschwerpunkt handelt. Von 2011 bis heute habe es dort keinen Zwischenfall gegeben. Lohmann erläutert jedoch auf Anfrage der SN: Nicht alle Unfälle seien der Polizei gemeldet worden. Sie selbst habe schon beobachtet, wie ein „zu schnelles Auto“ beim Abbiegen in die Birkenallee aus der Kurve geflogen und auf der Wiese gelandet sei. Als Reaktion auf den gestrigen Zeitungsartikel habe sie sogar einen Anruf erhalten von jemandem, der vor zwei Wochen beobachtet habe, dass zwei Kinder beim Aussteigen aus dem Bus und Überqueren der K 18 fast von einem rasenden Auto erfasst worden seien. Sie bleibt dabei: Es sei bloß Glück, dass noch nichts Schlimmes passiert ist.

Gefahr für Schulkinder

Einige Facebook-Nutzer sehen dennoch eine Gefahr für Fußgänger, insbesondere für Schulkinder. Kristina Bruns schreibt im Netzwerk: „Die Autos rasen morgens zur Schulbuszeit von beiden Seiten mit solch einer Geschwindigkeit durch, dass die Kinder so schnell gar nicht wahrgenommen werden können. [...] Leider erlebe ich es jeden morgen.“ Sie könne nicht verstehen, warum man gegen einen Kreisel sei. „Wenn man an der Hauptstraße entlang läuft, hat man das Gefühl, man läuft an einer Autobahn entlang mit einem Meter Abstand.“

Darum sei die Option, eine Querungshilfe an der K 18 zu errichten und auf die Busbucht zu verzichten, für Lohmann auch keine Alternative: Denn wenn die Busse direkt auf der Fahrbahn hielten, würden die Kinder zu dicht an der Straße warten müssen. „Das ist die denkbar schlechteste Variante.“ kil

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