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Programm 2015 abgesteckt

Helpsen Programm 2015 abgesteckt

Um das Bauprogramm für das kommende Jahr festzulegen, hat der Bau- und Umweltausschuss des Rates der Gemeinde Helpsen vor Ort die anstehenden Maßnahmen erörtert.

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Die Ausfahrt vom Parkplatz am Kirchhorster Bahnhof liegt direkt an einer schlecht einsehbaren Kurve der Bahnhofstraße. Ein Spiegel auf der gegenüberliegenden Seite soll mehr Sicherheit bringen.

Quelle: bab

Helpsen. Nach der Besichtigungsrunde durch die Gemeinde hat der Ausschuss nach pragmatischen Gesichtspunkten die Investitionen empfohlen.

 Weitere Planungen betreffen Verkehr und Straßen. Noch in diesem Jahr soll eine Verbesserung der Situation am Kirchhorster Bahnhof erreicht werden. An der Ausfahrt vom gegenüberliegenden Parkplatz herrschen schlechte Sichtverhältnisse. Deshalb will die Gemeinde einen Verkehrsspiegel installieren.

 Als größere Investition für 2015 hat Helpsen die Verbreiterung des Finkenwegs in Südhorsten vor. Für größere Fahrzeuge sind Einmündung und Straße zu schmal. Um Abhilfe zu schaffen, muss die Gemeinde Grundstücksstreifen der Anlieger Im Kleefeld erwerben. Diese zeigen grundsätzlich Bereitschaft, berichtete die Verwaltung. Für das Vorhaben wird eine Kostenschätzung eingeholt. Diese soll auch die Pflasterung der Straßen beinhalten, denn der Bauausschuss empfahl, das vorhandene Pflaster Im Kleefeld weiterzuführen. „Das gibt ein einheitliches Bild“, sagte Bürgermeister Manfred Kesselring (SPD).

 Eine andere Fahrbahn, die sich der Ausschuss vornahm, war die Verbindung Schachtstraße/In den Kämpen. Durch Begegnungsverkehr werde der unbefestigte Seitenstreifen vor allem in Kurven beschädigt. Der Ausschuss empfahl, den Fahrbahnrand um einen Rüttelstreifen zu ergänzen. Die Straße verläuft teils durch Seggebrucher Gebiet. Helpsen strebt bei der Finanzierung deshalb eine 50-50-Lösung an.

 Notwendig ist laut Auskunft Kesselrings die Anschaffung eines neuen Mähers für den Bauhof. Die Reparaturen des 2002 angeschafften Gerätes gehen arg ins Geld. In den vergangenen Jahren sind 13000 Euro Reparaturkosten angefallen. Wie Kesselring ausführte, ist zusätzlich ein Unimog im Einsatz, der das Schnittgut aufnimmt und abtransportiert. Das könne sich die Gemeinde bei einem neuen Mäher sparen, ebenso wie den zweiten Mann, der bei den Arbeiten bisher notwendig ist. Stattdessen soll gemulcht werden. „Dann müssen wir eben einmal mehr mähen“, sagte Kesselring, der auch schon ein Modell im Auge hat. 20000 bis 25000 Euro würde der neue Sichelmäher kosten.

 Investieren will die Gemeinde auch in die Erneuerung der 30 Jahre alten Heizungsanlage im Rathaus. Dafür soll zunächst ein Angebot eingeholt werden. Politik und Verwaltung rechnen mit 10000 bis 13000 Euro Kosten. Im Hinblick auf das Erneuerbare-Energien-Gesetz und die Energieeinsparverordnung „sollten wir als öffentlicher Auftraggeber reagieren“, sprach sich Gemeindedirektor Ditmar Köritz für Ersatz aus.bab

Verkehr am Kindergarten: Parkplatz stark beansprucht

Wie Helpsens Gemeindedirektor Ditmar Köritz bei der Ortsbegehung des Bau- und Umweltausschusses berichtete, habe sich die Kirchengemeinde Seggebruch an die Verwaltung gewandt. Der Parkplatz zwischen Kirche und Kita werde durch die häufige Benutzung immer stärker strapaziert. Der wassergebundene Teil des Platzes auf Kirchengelände weist bereits einige Schlaglöcher auf. Die Politiker haben empfohlen, einen Kostenvoranschlag einzuholen, um Preise für eine Ausweitung des gepflasterten Bereichs zu erfahren. Wie Helpsens Bürgermeister Manfred Kesselring (SPD) begründete, werde der Parkplatz vorwiegend für die Zwecke des Kindergartens und weniger von Kirchenbesuchern genutzt. Der Kindergarten wird von Helpsen und Seggebruch betrieben. Die Gemeinden sollten deshalb die Sache in die Hand nehmen, war die einhellige Meinung im Helpser Fachgremium.

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