Volltextsuche über das Angebot:

18 ° / 7 ° wolkig

Navigation:
Rauchmelder als Lebensretter

Helpsen / Brandschutzaufklärung Rauchmelder als Lebensretter

Die Feuerwehr Helpsen hat am vergangenen Sonnabend eine Informationsaktion auf dem Parkplatz des Edeka-Marktes am Bergkrug gestartet. Hierbei standen Rauchmelder als Lebensretter im Vordergrund. Andreas Franke, Brandschutztrainer und selbst Feuerwehrmann, erklärte interessierten Bürgern den Sinn und Zweck eines Rauchmelders und was man bei dessen Kauf beachten sollte.

Voriger Artikel
Zwölf Feuerwehrleute aus zehn Orten suchten Angelika I.
Nächster Artikel
Auch Hesper suchten auch nach Vermisster

Eine Brandschutzdecke soll die Flammen ersticken und ablöschen.

Quelle: svb

Helpsen (svb). Rauchmelder seien dafür gedacht, Menschen bei einem Brand aus dem Schlaf zu wecken, erklärte Franke. Deshalb sei es sinnvoll, Rauchmelder in jedem Schlafzimmer und - was genauso wichtig sei - auf den Fluchtwegen ins Freie zu installieren. „In einem Einfamilienhaus reichen bereits drei bis fünf Rauchmelder aus“, sagte Franke.

„Viele Menschen glauben, man würde vom Brandgeruch wach werden“, aber dem sei nicht so, warnte der Brandschutztrainer. Das bei einem Feuer entstehende Kohlenmonoxyd hat eine einschläfernde und erstickende Wirkung. Darüber hinaus ist der Geruchssinn im Schlaf „ausgeschaltet“.

Die Produktpalette bei Rauchmeldern geht laut Franke bei 3.50 Euro los und habe nach oben keine Grenzen, je nachdem, was der Melder leisten soll. In der Küche seien wegen der Dämpfe beim Kochen keine Rauchmelder zu empfehlen. Selbst ein Wasserkocher könne den Melder auslösen, so Franke.

Es gebe zwar geeignete Melder für Küchen inklusive Temperaturmelder, diese kosten aber bereits 40 bis 50 Euro. Beim Kauf eines Gerätes sollte unbedingt auf das CE-Zeichen inklusive Prüfnummer geachtet werden. Ein VdS-Zeichen garantiert darüber hinaus eine ständige Qualitätskontrolle durch unabhängige Dritte. Seit Dezember 2010 ist in Niedersachsen die Rauchmelderpflicht für Neubauten in Kraft. Für Bestandsgebäude besteht eine Übergangsfrist.

Als weitere Attraktion konnte jeder den Umgang mit einer Löschdecke an einer brennenden Puppe üben. Die erste Freiwillige machte es auf Anhieb richtig, indem sie die Decke der „Person“ eng um den Hals legte, damit die vom Körper aufsteigenden Flammen nicht Gesicht und Haare versengen. Auch eine Kaminwirkung durch die Decke wird so verhindert.

Wer sich schon immer mal mit Helm und Feuerwehrschutzkleidung sehen wollte, hatte am Infostand der Helpser Brandschützer die Gelegenheit dazu. Das Foto in voller Montur vor dem Feuerwehrauto konnte auf dem Computer sofort begutachtet und nach Wunsch auch ausgedruckt werden.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Online suchen, Angebot finden, einkaufen gehen: Das steckt in Kurzform hinter „Kauf hier – lokal & digital“. Eine Auswahl aktueller und preislich besonders attraktiver Produkte finden Interessierte stets auf unserer Homepage... mehr

Schaumburg