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Volksbank reißt ab und baut neu

Wohnen in der Grünen Mitte Volksbank reißt ab und baut neu

In Helpsens sogenannter Grüner Mitte tut sich etwas. Die Volksbank in Schaumburg will an ihrer Hauptstelle am Bergkrug 3 in Kirchhorsten drei Wohngebäude errichten.

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Das Volksbankgebäude soll weichen. Das Kreditinstitut will die Geschäftsstelle in die geplanten Wohnhäuser verlegen.

Quelle: kil

HELPSEN. Die derzeitige Immobilie der Bank soll abgerissen werden. Stattdessen sollen auf dem Gelände drei Wohnhäuser errichtet werden. In einem davon will die Volksbank ihre Geschäftsstelle unterbringen. Das hat Helpsens Gemeindedirektor Stefan Kolb bei der Sitzung des Gemeinderates erläutert. Der Gemeinderat hat einstimmig die entsprechende Anpassung des Bebauungsplans (B-Plans) beschlossen.

 Ratsmitglieder wie Martina Lohmann (CDU) und Friedrich Deventer (Bündnis90/Die Grünen) zeigten sich zufrieden darüber, dass das Kreditinstitut den Standort aufrecht erhalten will. „Ich finde es sehr positiv, dass die Volksbank auf jeden Fall vor Ort bleibt“, sagte Lohmann. Dem schloss sich Deventer an, der zudem die Chance sieht, dass der Ort durch die Bebauung weiter belebt wird. Der Rat solle sich nun Gedanken machen, wie das Umfeld gestaltet werden könne.

 Laut Beschlussvorlage soll es für Fußgänger weiterhin die Möglichkeit geben, über das Gelände zu gehen, „um zwischen der Straße Bergkrug und der im Noden des B-Plans festgesetzten Parkanlage sowie dem nördlich angrenzenden Einzelhandel eine fußläufige Verbindung zu gewährleisten“. Die Wohnhäuser sollen in der Höhe auf zwölf Meter begrenzt werden. Eine „lockere Bebauungsstruktur“ soll ebenfalls erreicht sowie „Sichtachsen und Freiräume gesichert“ werden.

 Der nördlich gelegene Parkplatz zwischen Volksbank und Edeka-Markt bleibt bestehen. Im nördlichen Plangebiet liegt außerdem eine Parkanlage, die als öffentliche Grünfläche übernommen wird. Wie Kolb berichtete, solle im April zu dem Projekt eine Bürgerinformationsveranstaltung angesetzt werden.

 Dem Leiter der Immobilienabteilung der Volksbank in Schaumburg, Mike Harste, liegen noch keine weiteren Details zur Bebauung vor. „Wenn die Weichen gestellt sind, werden wir planen“, sagt er, „wir brauchen Rechtssicherheit.“ Das einstimmige Votum des Gemeinderates sei ein entsprechendes Signal. Laut Harste benötige die Volksbank die in Kirchhorsten bestehende Fläche einfach nicht. „Das ist ein Riesengrundstück“, sagt er. Die Fläche sei ausgelegt gewesen für „die Bank in Gänze“. Nachdem sich die Geschäftsfelder nach den Fusionen in Bückeburg konzentriert hätten, sei das Grundstück am Bergkrug überdimensioniert ebenso wie das voll unterkellerte Gebäude. Deshalb habe die Volksbank andere Entwicklungsmöglichkeiten gesucht.

 Laut Beschluss der Gemeinde ist im entsprechenden städtebaulichen Vertrag aufzunehmen, dass alle Verfahrenskosten zum Sachverhalt durch die Volksbank zu tragen sind. bab

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