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„Wo findet man das schon?“

Stemmen / Baugebiet „Wo findet man das schon?“

Das passt zur angestrebten Entwicklung einer Ortsmitte in Stemmen: Das Baugebiet „Wilharmsring“ in der Nachbarschaft entwickelt sich zur Freude des Bürgermeisters Werner Vehling stetig.

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Hespes Bürgermeister Werner Vehling und Ernst Völkening beobachten zufrieden die Entwicklung im Baugebiet Wilharmsring.

Quelle: bab

Stemmen. Zurzeit entstehen wieder zwei neue Häuser. Ein weiteres Grundstück wurde gerade verkauft. Laut Volksbank in Schaumburg, die das Gebiet vermarktet, seien insgesamt acht Grundstücke veräußert, zwölf noch frei.

 „Der Quadratmeter kostet auch nur 42 Euro – voll erschlossen. Wo findet man das schon?“, fragt der Bürgermeister. Und pro Kind unter 16 Jahren bekommen bauwillige Familien auch noch 1000 Euro Baukostenzuschuss. „Aber nur, wenn sie selbst dort einziehen.“

 Erst habe das Baugebiet in zwei Abschnitten erschlossen werden sollen, sagen Vehling und der Eigentümer der freien Flächen, Ernst Völkening. Doch die Nachfrage hat es erlaubt, das gesamte Gebiet in einem Rutsch in Angriff zu nehmen. Der Bürgermeister erläutert die Vorteile: Es ist ein ruhiges Wohngebiet und trotzdem ist in direkter Nachbarschaft ein Super- und ein Getränkemarkt.

 Völkening ist froh darüber, dass Hespe es geschafft hat, eine eventuelle Verbindungsstraße zur Oststraße zu verhindern und nur ein Fuß- und Radweg angelegt worden sei. „So haben wir keinen Durchgangsverkehr“, meint Völkening. Stattdessen wurde ein Fuß- und Radweg als Verbindung geschaffen. Dadurch könnten Radfahrer und Fußgänger zum Schulzentrum, zu Ärzten und anderen Versorgungseinrichtungen in Helpsen, Seggebruch und Kirchhorsten abkürzen.

 Die Gemeinde hat sich für die Bauherren auch noch eine praktische Möglichkeit überlegt, damit nach dem Bau die Nivellierung der Grundstücksfläche einfacher wird. Der Aushub von Mutter- und Füllboden, der anfällt, wird auf den freien Plätzen des Gebietes gelagert. Später können sich die Eigentümer nach Absprache daran bedienen, wenn sie ihre Grundstücke im Niveau anpassen müssen. „Es ist ja Blödsinn, das abzukarren und nachher holt man es wieder“, begründet Vehling.

 1,5-geschossige Einfamilienhäuser und Doppelhäuser sind laut Bebauungsplan am Wilharmsring gestattet. Die Preise gehen von 42 bis 49 Euro pro Quadratmeter. Die Größen variieren zwischen 580 und 1200 Quadratmetern. Völkening kann sich auch vorstellen, den Zuschnitt der freien, kleineren Grundstücke noch zu verändern, falls den Bauherren die derzeitigen Platzgrößen zu gering erscheinen.

 Dennoch gebe es auch noch verschiedene Baulücken in der Gemeinde, meinen Vehling und Völkening. Auch diese gelte es zu füllen, bevor auf der „grünen Wiese“ neue Flächen entwickelt würden. bab

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