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Helpsen Wohnen in der Grünen Mitte
Schaumburg Nienstädt Helpsen Wohnen in der Grünen Mitte
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00:18 16.07.2018
Bauunternehmer Jörn-Christian Prange (von links), Investor Volker Wehmeyer sowie Anja Bracht und Reinhard Schreeck vom Volksbank-Vorstand freuen sich auf das Bauprojekt in der Grünen Mitte. Geplant sind drei Gebäude (unten). In eines der Häuser (links) zieht im Erdgeschoss die Volksbank ein. Quelle: kil
Helpsen

Familie Wehmeyer aus Gelldorf errichtet auf dem Areal der Volksbank in Schaumburg zwei Wohnhäuser mit jeweils fünf Wohnungen sowie ein Wohn- und Geschäftshaus, in das später auch die Volksbank-Filiale einziehen wird.

Fest steht: „Wir wollen in Kirchhorsten bleiben“, wie Reinhard Schreeck, Mitglied des Volksbank-Vorstandes, erklärt. Bislang sei das Geldinstitut Eigentümer von Haus und Grundstück gewesen. Das werde sich jedoch ändern, neuer Eigentümer ist Volker Wehmeyer vom Ingenieurbüro Wehmeyer PartGmbB aus Bückeburg.

Die alte Filiale aus den Siebzigern werde abgerissen, so Schreeck. Sobald das neue Gebäude steht, werde die Bank dort als Mieter ins Erdgeschoss einziehen. Für die Kunden soll sich währenddessen nichts ändern, alle Mitarbeiter ziehen nach Angaben der Volksbank mit um. „Die Filiale ist heute einfach zu groß für uns“, erklärt Schreeck. Der Bau stamme noch aus der Zeit, in dem in Kirchhorsten noch eine eigenständige Bank ansässig war. Für die kleine Filiale sei der Platz mittlerweile viel zu groß. Anstehende Sanierungen und ein hoher Energieverbrauch hätten schließlich zu der Idee geführt, in der Grünen Mitte ein Wohnprojekt zu realisieren. Für Wehmeyer ist das Vorhaben unbedingt attraktiv. „Die zentrale Lage ist perfekt“, sagt er. Es gebe bereits einige Interessenten.

Geschäfts- und Wohnhaus im Frühjahr 2019 einzugsfertig

Im ersten Schritt wird das Geschäfts- und Wohnhaus errichtet. Dieses soll möglichst bis zum Frühjahr 2019 einzugsfertig sein, meint der Investor. Anschließend werde die alte Bank abgerissen – und die beiden anderen Wohnhäuser würden errichtet. Im späten Frühjahr/Sommer 2020 sollen möglichst alle Gebäude fertig sein. Alle drei Häuser werden zweigeschossig gebaut, im zweiten Stockwerk entsteht jeweils eine Penthousewohnung.

In ihrer Gestaltung seien die drei Häuser identisch, lediglich der Eingang der Volksbank bekomme eine eigene Optik. Die Fassaden werden verklinkert und in Teilen mit Zink-Stehfalzblechen versehen. Den Abschluss bildet ein Zeltdach. „Alle Wohnungen sind stufenfrei“, so Wehmeyer. Fahrstühle sollen in die oberen Ebenen führen. Zur Stromgewinnung werde ergänzend eine Photovoltaikanlage installiert, die Einheiten sollen mit Erdwärme über eine Wärmepumpe versorgt werden.

Laut Wehmeyer werde es sowohl Miet- als auch Eigentumswohnungen geben. Eine bestimmte Zielgruppe werde nicht angesprochen.

Für Volksbank-Kunden und Bewohner werden Stellflächen, beziehungsweise Carports erstellt, zudem plant Wehmeyer verschließbare Fahrradräume.

Während der Bauarbeiten ist die Parksituation an der Volksbank eingeschränkt. Plätze gebe es an der Straße Bergkrug. Zudem soll die Zufahrt so geregelt werden, dass unmittelbar vor der Bank Parkplätze bestehen. kil