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Helpsen Zuschüsse für sieben Helpser „Zwerge“
Schaumburg Nienstädt Helpsen Zuschüsse für sieben Helpser „Zwerge“
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15:29 26.08.2011
Im Wald spielen und toben die Kinder fast ohne Spielzeug. Quelle: gus
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Helpsen/Wendthagen (gus). Vor zwei Jahren hatte der Gemeinderat entschieden, bis zum Jahr 2014 einen Zuschuss von 125 Euro pro Kind aus der Gemeinde zu zahlen, wenn es den Waldkindergarten „Pützelzwerge“ besucht. Diese freiwillige Leistung entspricht der Kostenübernahme, die auch für die Plätze im eigenen Kindergarten auf dem Bergkrug anfallen würde. Der Verwaltungsausschuss folgte nun aber einer Empfehlung des Kindergartenausschusses und deckelte die Zuschüsse auf maximal fünf Plätze im Waldkindergarten.

Drei Wochen vor Beginn des neuen Kindergartenjahres landete ein entsprechendes Schreiben auf dem Tisch von Monique Theiß, Vorsitzende des Waldkindergarten-Trägervereins. Diese war erstaunt, hatte sie doch drei Wochen zuvor bereits sieben Eltern aus Helpsen eine Zusage auf einen Platz im Bückeberg erteilt. Sie teilte der Gemeinde mit, dass sie die Änderungen nicht anerkennt und eine Abrechnung über Zuschüsse für sieben Kinder zusenden wird.

Den beiden bereits zu Schnupperbesuchen in Waldkindergarten gekommenen Neulingen nun eine Eingewöhnung in einer anderen Tagesstätte zuzumuten, am für Theiß nicht infrage. Zudem gehe sie davon aus, Planungssicherheit bis 2014 zu haben.

Gegenüber dieser Zeitung räumte Bürgermeister Manfred Kesselring (SPD) ein, den alten Beschluss nicht mehr präsent gehabt zu haben, sonst hätte er nicht für die Deckelung gestimmt. Kesselring sicherte zu, dass Zuschüsse für alle sieben Plätze gezahlt werden. Er könne aber nicht ausschließen, dass die Gemeinde Helpsen nach 2014 eine neue Zuschusspraxis beschließt, da es auch um Kostenreduzierung gehe. Und der Kindergarten Bergkrug müsse schließlich auch gefüllt werden.

Martina Lohmann (CDU) ärgert sich nicht nur über den scheinbaren Fehler. Sie will auch über das Jahr 2014 hinaus Zuschüsse für beliebig viele Kinder aus Helpsen gewähren, wenn diese in den Waldkindergarten gehen wollen. Dass dies jemals mehr als zehn Jungen und Mädchen auf einmal sein werden, schließt die Bürgermeister-Kandidatin aus. Die Gemeinde solle in die Erziehung von Kindern zu investieren und den Eltern möglichst viel Wahlfreiheit zugestehen.

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