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Alle Hände voll zu tun am Dorfteich

Hespe / Bauausschuss Alle Hände voll zu tun am Dorfteich

Am Hesper Dorfteich wird sich im Laufe des Jahres 2011 einiges tun. Besser formuliert: Tun müssen. Denn beim August-Hochwasser 2010 hatte sich ein Stau am Graben zwischen Feldmark und Teichgelände gebildet. Jetzt sollen mehr Retensionsraum und ein besserer Abfluss ermöglicht werden. Darauf hat sich Hespes Bauausschuss verständigt.

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Uwe Grone (von links), Heiko Vogt, Martin Doering und Herbert Presser diskutieren über die nötigen Arbeiten im Bereich des Grabens am Dorfteich. © gus

Hespe (gus). Eines macht die Sache kompliziert: Der Graben, über den Wasser von der gegenüberliegenden Straßenseite und außerdem in Richtung Meerbeck strömendes Wasser abfließen soll, gehört nur bis zum Dorfteich-Areal der Gemeinde Hespe. Dort verläuft die Gemarkungsgrenze, der weitere Grabenverlauf ist Sache der Gemeinde Meerbeck.

Bis zur Grenze ist der Wasserlauf auch schon geräumt worden, für den angrenzenden Abschnitt hat die Verwaltung bereits Kontakt zu den Meerbeckern aufgenommen, und deren Gemeindedirektor Werner Müller hat nach Worten von Hespes Bürgermeister Werner Vehling bereits signalisiert, dass die Nachbarn ihren Teil zum Freilegen des arg verwilderten Grabens beitragen werden.

Das ist auch dringend nötig, denn wegen des unzureichenden Abflusses am Durchlass direkt hinter der Gemarkungsgrenze hat es starke Überschwemmungen in dem Bereich gegeben. Da die Unterlieger, also die in Fließrichtung niedriger liegenden Orte, dafür Sorge tragen müssen, dass das Wasser bei Regen ordentlich aus dem Bereich der Oberlieger abfließt, ist die Gemeinde Meerbeck nach Darstellung der Bauausschuss-Mitglieder gewissermaßen verpflichtet, zu kooperieren.

Doch auch der Dorfteich selbst soll „unters Messer“. Sobald die Laichzeit und die Brut- und Setzzeit vorbei sind, plant die Gemeinde Hespe, das Gewässer vertiefen zu lassen. Über die Jahre sei Schlamm in den Teich geschwemmt worden. Mit dem Bagger soll die Masse wieder entfernt werden, sodass das Retensionsvolumen größer wird. Um eine erneute Verschlammung zu verhindern, wird ein neues Ablaufsystem installiert.

Dieses besteht aus einem tief liegenden kleinen Rohr mit voraussichtlich 15 Zentimetern Durchmesser und einem großen Rohr, das einen etwa 50 Zentimeter messenden Durchlauf ermöglicht. Über das kleinere Rohr soll eine ständige, wenn auch meist gemächliche Bewegung in dem Teich ermöglicht werden. Der große Durchlass soll bei starkem Niederschlag das Zu- und Ablaufen des Regenwassers gewährleisten.

Und dann gibt es noch einige kosmetische Verschönerungen im Dorfteichbereich, die demnächst erfolgen sollen. So ist noch immer geplant, eine Sitzbank zu postieren, die bereits gemeinsam mit anderen Bänken vor geraumer Zeit angeschafft worden ist. Außerdem will die Gemeinde den Gehweg neben dem Teich mit einer großen Drahtbürste reinigen lassen. Alles Unkraut, so Vehling, lässt sich aber dauerhaft nicht entfernen. „Mit der Chemiekeule machen wir das nicht“, sagt der Bürgermeister und Gemeindedirektor.

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