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Hespe Dorfzentrum im Visier
Schaumburg Nienstädt Hespe Dorfzentrum im Visier
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15:25 19.05.2011
Die beiden Holztüren am „Haus der Vereine“ müssen überarbeitet werden.

Hespe (gus). Am „Haus der Vereine“ machten den Bauausschuss-Mitgliedern die bei der Renovierung vor Jahren eingebauten Holztüren Sorgen. Die Politiker nahmen die Türen bei einer Besichtigung unter die Lupe und erkannten, dass diese dringend neu lackiert werden müssen. Die jetzige obere Schicht der Holzkonstrukte soll zudem abgeschleift werden, weil bereits Feuchtigkeit darunter gelangt sei.

In der Turnhalle müssen Handwerker sich ebenfalls einige Türen vornehmen. Unter anderem sind dort punktuell Schäden zu entfernen, die nach Einschätzung von Bürgermeister Werner Vehling wahrscheinlich daher rühren, dass Sportler beim Aufbauen von Tischtennisplatten mit den Sportgeräten gegen die Türen stoßen.

Während die Türen ihre grüne Farbe behalten sollen, dürften die Umkleidekabinen sowohl für Frauen als auch für Männer künftig in anderen Farben daherkommen. In „hellen, freundlichen Tönen“, so formulierte es Herbert Presser, werden deren Wände gestrichen. Das bisherige Erscheinungsbild entspreche nicht mehr den aktuellen Ansprüchen, recht dunkel wirke der Umkleidebereich momentan.

In den Duschen der Männer sind außerdem Malerarbeiten an der Decke nötig. Dort haben sich dunkle Verfärbungen gebildet, nach Ansicht der Bauausschussmitglieder befindet sich dort eine Kältebrücke nach draußen. In Kombination mit dem meist feuchten Raumklima bilden sich deshalb die Verfärbungen.

Dieser Vorgang sei zwar nicht dauerhaft zu stoppen, doch ein neuer Deckenanstrich soll die Decke zumindest erstmal wieder weiß machen. In der Frauen-Dusche gibt es keine Feuchtigkeitsschäden. Über Kosten wurde im Ausschuss noch nicht gesprochen.

Die jüngsten Sanierungen an Straßenlaternen und Kindergarten haben sich nach Angaben Vehlings gelohnt. Es ergeben sich bereits jetzt Einsparungen im vierstelligen Euro-Bereich bei den Energiekosten gegenüber früherer Werte. Und das angesichts der gestiegenen Bezugspreise für Strom und Gas, wie der Bauausschussvorsitzende, Martin Doehring, hinzufügte. Eigentlich habe die Gemeinde also noch mehr Geld gespart.