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Fest-Überschuss geht an Ehrenamtler

Hespe Fest-Überschuss geht an Ehrenamtler

Der Gemeinderat Hespe hat in seiner jüngsten Sitzung zum einen den Bebauungsplan (B-Plan) für den „Wilharmsring“ einstimmig geändert, zum anderen für Rechtssicherheit bei Grenzabständen von Wasserläufen in bebauten Ortsteilen gesorgt.

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Hespe. Letztgenanntes geschah auf der Rechtsgrundlage des Wasserhaushalts- und Landeswassergesetzes. Betroffen sind Gewässer der dritten Ordnung, deren Unterhaltung in die Zuständigkeit der Gemeinde Hespe fallen. Außerhalb von Bebauungsplänen gelegen, müssen diese Gewässer für die Unterhaltung zugänglich bleiben. Denn: „Es kann nicht sein, dass Wasserläufe verrohrt werden, das war einmal“, erklärte Hespes Bürgermeister Werner Vehling.

Der Gemeinderat einigte sich auf einen Streifen von drei Meter Breite an den Ufern. Die Zugänglichkeit ergibt sich aus der Tatsache, dass die Gemeinde mit Mähgerät oder anderen Maschinen das jeweilige Gewässer erreichen muss, um es zu unterhalten. „Da müssen wir in irgendeiner Art und Weise ran, mit der Sense kommt keiner mehr“, sagte Vehling.

Die Änderung des Bebauungsplanes für den „Wilharmsring“ betraf eine Korrektur bei der zulässigen Dachneigung von bisher 38 bis 45 Grad auf 20 bis 45 Grad. Auch diese ging bei den Ratsmitgliedern durch.

Als dritter Beschlussvorschlag lag dem Gemeinderat eine Empfehlung vor, der Kindertagesstätte Hespe einen Vorschuss in Höhe von 200 Euro für die Abrechnungskasse der Mittagessen zur Verfügung zu stellen. Als Grund gab Vehling an, dass immer wieder einige Zahler säumig seien und es der Kindergartenleitung nicht zuzumuten sei, aus eigener Tasche in Vorkasse zu treten. Auch dieser Vorlage folgten die Politiker.

In seinem Verwaltungsbericht ging Vehling auf die immer noch nicht beseitigten Sichtbehinderungen an einigen Straßeneinmündungen ein. Als Beispiel führte der Verwaltungschef einen jüngst ereigneten Unfall an der Kreuzung Kreuzstraße/Haferbreite an. Trotz mehrfacher Mahnungen seitens der Gemeinde, gestützt durch entsprechende schriftlich fixierte Regelungen, seien nicht alle Bürger ihren Pflichten nachgekommen, die Hecken zu stutzen, so Vehling.

„Jetzt ist die Samtgemeinde Nienstädt als untere Ordnungsbehörde tätig geworden“, teilte der Gemeindebürgermeister mit. Eine erste Ordnungsverfügung sei an entsprechende Anwohner ergangen, quasi als letzte Gelegenheit, bevor es richtig teuer werde, so Vehling. Weiter berichtete er von Problemen mit einem verstopften Regen-wasserkanal an der Koleradstraße. Es sei ein Auftrag erteilt worden, den Kanal zu öffnen und wieder für ungestörten Abfluss zu sorgen.

Das Dorffest – „ein voller Erfolg“ – brachte einen Über-schuss, so Vehling. Der Gemeinderat beschloss, den Überschuss zu gleichen Teilen an die Ortsfeuerwehren Stemmen und Hespe, die Montagsturner und die Gymnastikgruppe zu verteilen – also an all diejenigen, die aktiv an der Gestaltung und Umsetzung des Festes beteiligt gewesen seien.

Zum Thema Internet teilte Vehling mit, dass aktuell Vorarbeiten wie verstärkte Stromanschlüsse an den Verteilern durchgeführt würden, um anschließend – wie zugesagt – die neue und schnellere Technik einzubauen. hga

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