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Henriette auf Tour

Hirschkuh in Hespe Henriette auf Tour

So etwas sieht man im Wohngebiet selten: Eine junge Hirschkuh ist in der vergangenen Woche durch die Dorfstraße in Hespe spaziert, ohne dabei eine Scheu vor den Menschen zu zeigen.

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Diesen Schnappschuss hat ein Leser aus Hespe geschossen: Die Hirschkuh trägt einen GPS-Sender um den Hals und traut sich ganz nah an die Häuser heran.

Quelle: pr.

Hespe. Ein Anwohner hielt den Besucher mit seiner Kamera fest und vermutete, dass es sich dabei um die Hirschdame Henriette zu Schaumburg-Lippe handelte.Und tatsächlich bestätigte sich dieser Verdacht durch Nachfrage bei Sören Peters vom Revier Meinser Kämpen. Der Förster von der gegenüberliegenden Seite des Mittellandkanals hat das junge Rotwild vor rund einem Jahr mit der Flasche aufgezogen und kann sich vorstellen, dass seine Henriette einen kleinen Ausflug über die Kanalbrücke nach Hespe gemacht hat.

Enger Kontakt zum Menschen

Das Tier könne sich zwar freibewegen, habe aber immer noch einen engen Kontakt zum Menschen. Sie lasse sich sogar von Fremden streicheln, meint der Ziehvater. Das sei zwar für die Menschen nicht gefährlich, wohl aber für die Hirschdame. Denn wenn sie sich so sorglos in den Dörfern fortbewege, bestehe auch die Gefahr, dass sie irgendwann überfahren wird. Darum sucht der Förster gerade nach einem neuen zu Hause für Henriette – vielleicht in einem Tiergarten. Zur Sicherheit trägt sie ein Halsband mit GPS-Signal, sodass das Tier jederzeit aufzufinden ist.

Der Babyhirsch sei 2015 wie aus heiterem Himmel auf dem Förstereihof aufgetaucht – schreiend und hungrig. Da habe der Förster das Tier kurzerhand aufgenommen und mit der Hand aufgezogen. Über mehrere Monate päppelte die Försterfamilie das Tier mit der Nuckelflasche auf. Möglicherweise sei die Mutter im Schaumburger Wald von freilaufenden Hunden von ihrem Kind getrennt worden, so Peters Vermutung. Wenn ein Hund das Junge berührt, stellt die Mutter ihre Fürsorge ein. kil

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