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Hespe Hespe fordert keinen Zuschuss für „fremde“ Kinder
Schaumburg Nienstädt Hespe Hespe fordert keinen Zuschuss für „fremde“ Kinder
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16:48 30.08.2011

Hespe (gus). Aus Helpsen, Stadthagen und Seggebruch ist demnach jeweils ein Kind im Hesper Kindergarten untergebracht worden. Über einen weiteren Antrag aus der Kreisstadt muss noch beraten werden, da die Anmeldezahlen aus der Gemeinde noch nicht vorliegen. Denn es dürften nicht die Ansprüche der eigenen Eltern zugunsten solcher von außerhalb vernachlässigt werden, so Vehling. Sollten Kapazitäten frei sein, werde auch das zweite Stadthäger Kind in Hespe empfangen. Die Krippe in der Kita besuchen laut Vehling drei Kinder von außerhalb der Gemeinde Hespe. Diese verzichte auf einen Zuschuss der anderen Kommunen.

Uwe Grone (SPD) fügte hinzu, dass die Gemeinde in der Vergangenheit bereits Zuschüsse übernommen habte, wenn Kinder aus Hespe im Kindergarten Bergkrug betreut worden seien. In der Presse sei dies irreführend dargestellt worden. Es sei allerdings so verfahren worden, dass kein Geld floss, wenn sich die Zahl der „Grenzgänger“ in etwa die Waage hielt.

Hintergrund der Äußerungen ist eine Debatte in Helpsen und Seggebruch über die Kostenübernahme für den Besuch eines Stemmer Kinds in der Kindertagesstätte Bergkrug. Der zuständige Ausschuss bewilligte die Aufnahme des Jungen, drängte aber auf Übernahme des Kostenzuschusses seitens der Gemeinde Hespe.

Vehling betonte nun, dass die Gemeinde Hespe kein Geld für die Betreuung externer Kinder in ihrer Betreuungseinrichtung verlangt. „So machen wir das hier“, sagte der Bürgermeister.Ein Kindergartenplatz wird gemeinhin aus drei Teilen finanziert. Die Eltern bezahlen einen Eigenanteil, der bei der normalen Vormittagsbetreuung bei etwa 100 Euro liegt. Die Kommune, die die Kindertagesstätte betreibt, steuert ihrerseits einen Betrag bei, der in der Regel etwas höher ausfällt als der Elternanteil. Die dritte Säule bilden Zuschüsse des Landes Niedersachsen, die in etwa im Bereich des kommunalen Betrags liegen.