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Hespe Hespe rechnet mit Überschuss
Schaumburg Nienstädt Hespe Hespe rechnet mit Überschuss
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00:21 20.02.2015
Quelle: dpa
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Hespe

2.031.800 Euro Erträge und Aufwendungen weist der Ergebnishaushalt der Gemeinde aus. Sogar mit einem Überschuss von 64.700 Euro rechnet die Gemeinde. Im Finanzhaushalt belaufen sich Einzahlungen auf 1.858.700 und die Auszahlungen auf 1.767.700 Euro. Durch die Erhöhung der Samtgemeindeumlage muss die Gemeinde Hespe in diesem Jahr 20.000 Euro mehr zahlen. Ebenfalls um 20000 erhöht sich aufgrund des Ergebnisses von 2014 die Kreisumlage auf 538.600 Euro.

 Für den Kindergarten, der ab Sommer in den Ganztagsbetrieb gehen soll, hat die Gemeinde zunächst 304.800 Euro eingeplant. Die Deckung durch Erträge liegt bei 203.600 Euro, wovon die Elternbeiträge lediglich 75.000 Euro ausmachen. Die Gemeinde hat errechnet, dass die Eltern nur 16,5 Prozent der Personalkosten im Kindergarten tragen müssen.

 Für die Sportanlagen werden 30.000 Euro in den Haushalt aufgenommen. Im Ausschuss für Kindergarten und Freizeit hatten der Vorsitzende des TSV, Reinhard Hagemeier, sowie Bürgermeister Werner Vehling die Pläne bereits erläutert. Die Anlage soll so hergestellt werden, dass wieder eine Sportabzeichenabnahme möglich ist. Dazu müsste die Aschenbahn erneuert werden.

 Außerdem will sich die Gemeinde den Übungsplatz für die Fußballer vornehmen und herrichten. Das Flutlicht soll eine neue Vorschaltanlage erhalten. Außerdem ist geplant, die Fenster vom Sportheim zu erneuern. Damit die erhofften 10.000 Euro vom Sportbund auch fließen können, hat der Rat zugestimmt, den Pachtvertrag mit dem TSV um mindestens 25 Jahre zu verlängern. Durch Eigenleistungen des Vereins sollen weitere 10.000 Euro der Gesamtkosten gedeckt werden.

 Der Rat hat außerdem 70.000 Euro für die Fortführung der Grunderwerbsmaßnahmen eingeplant. „Das ist ein sehr solider Haushalt“, stellte SPD-Fraktionssprecher Uwe Grone fest. Der Kita-Zuschuss sei zwar in den vergangenen zehn Jahren deutlich gestiegen, aber dies sei „gut angelegtes Geld“. Ebenso positiv äußerte sich Klaus-Ulrich Schmidt für Bündnis90/Die Grünen. „Es ist für uns auch schwer, Oppositionsarbeit zu machen, es gibt nichts, worüber man meckern kann“, drückte er seine Zustimmung aus. „Ich schließe mich an“, sagte CDU-Fraktionsvorsitzender Heinz David. Lediglich die noch immer ausstehende Eröffnungsbilanz wurde vermisst. bab

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