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Hespe Hespe will behindertengerechte Wohnungen
Schaumburg Nienstädt Hespe Hespe will behindertengerechte Wohnungen
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00:16 06.02.2016
Im Baugebiet Wilharmsring sind noch Plätze frei, die für das Vorhaben der Gemeinde infrage kommen. Quelle: kil
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Hespe

„Vor zehn Jahren waren wir eine der jüngsten Gemeinden im Landkreis.“ Das sei nun ganz anders, weil nicht mehr „all zu viele junge Leute“ nach Hespe ziehen würden.

Für die älteren Bewohner, die ihre großen Häuser und Grundstücke nicht mehr bewirtschaften könnten, aber trotzdem in Hespe bleiben möchten, sollen künftig neue Angebote geschaffen werden. Der Bürgermeister spricht auf Nachfrage von „sicheren Wohnungen“ – ebenerdig, bezahlbar und barrierefrei und, was ihm besonders wichtig ist, „nicht isoliert, sondern rein ins Wohngebiet“.

Ins Auge gefasst hat die Gemeinde dafür das Neubaugebiet Wilharmsring, in dem es noch einige freie Bauplätze gibt. Die Kommune habe diesbezüglich bereits einen Antrag an die Kreiswohnbaugesellschaft gestellt und Gespräche mit dem Eigner des Baugebietes geführt. Dieser sei bereit, einige Grundstücke für das Vorhaben zur Verfügung zu stellen, heißt es. Besonders attraktiv sei dabei die Nähe zum Bergkrug mit Schule, Bank, Apotheke und Ärzten. Außerdem seien Super- und Getränkemarkt in Stemmen fußläufig bestens erreichbar, erläuterte Vehling nach der Sitzung.

Dieses Vorhaben ist ein Ergebnis aus dem Entwicklungskonzept, für das die Kommune einen externen Planer beauftragt hat. Auch im Etat 2016 sind dafür weitere 5000 Euro eingestellt.
Wie berichtet, hatte der Rat dafür plädiert, das Dorfzentrum der Gemeinde von Hespe nach Stemmen um den Lidl-Markt herum zu verlegen. In diesem Zuge war auch die ehemalige Ostermeier’sche Gastwirtschaft abgerissen worden. Zudem wurde ein Planer beauftragt, der Hespe mit all seinen Besonderheiten und Schwächen unter die Lupe nehmen und Vorschläge machen sollte, was der Gemeinde noch fehlt und wie man das neue Zentrum gestalten könnte.

Zunächst war angedacht, auf dem Grundstück der alten Gaststätte Seniorenwohnungen zu errichten. Davon habe die Kommune mit Blick auf die Pläne im Wilharmsring erstmal Abstand genommen. „Man weiß ja nie, was noch kommt“, meint Vehling. Darum solle die Fläche zunächst frei bleiben. kil

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