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Hesper sind gar nicht „stinksauer“

Mehrgenerationen-Projekt Hesper sind gar nicht „stinksauer“

Angeblich sollen die Hesper Ratsmitglieder „stinksauer“ sein, weil die Gemeinde Seggebruch das Mehrgenerationenhaus-Projekt voraussichtlich in ihren Ort holen kann. Hespe  versuche seit 2008 erfolglos ein ähnliches Projekt umzusetzen. Der Bürgermeister dementiert das.

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HESPE. Diese Informationen wurden bei der jüngsten Versammlung der Bürgerinitiatoie Seggebruch (BiS) sowie in einer Pressemitteilung der Grünen verbreitet. Hespes Bürgermeister Uwe Grone (SPD) hält das für ein Gerücht.

 „Das stimmt so überhaupt nicht“, sagt er auf Anfrage unserer Zeitung. Seiner Einschätzung nach ist es den Ratsmitgliedern gleichgültig, was die Seggebrucher planten. Dass die Nachbargemeinde sich für das Mehrgenerationen-Projekt einsetzt, kann Grone gut nachvollziehen. „Schließlich leiden alle Gemeinden unter dem demographischen Wandel.“ Auch aus Hespe würden einige ältere Bewohner nach Stadthagen abwandern.

 Der Hesper Bürgermeister kann sich lediglich daran erinnern, dass vor rund zehn Jahren mal ein privater Investor auf dem Grundstück der ehemaligen Gaststätte in Stemmen etwas in der Art geplant hatte. Dabei soll es sich aber nur um seniorengerechtes Wohnen gehandelt haben und nicht um ein Projekt in ähnlicher Größenordnung oder mit vergleichbarem Konzept wie dem des Mehrgenerationenhausvereins Bückeburg. Das Vorhaben in Stemmen habe sich aber recht schnell wieder zerschlagen, meint Grone.

 Ebenfalls gescheitert sind aktuell die Planungen, im Hesper Neubaugebiet Wilharmsring barrierefreie Wohnungen für Senioren zu errichten. In dieser Sache hatte die Gemeinde schon seit Längerem versucht, die Kreiswohnbau ins Boot zu holen. Zuerst standen die Zeichen ganz gut, aber jetzt, berichtet Grone, habe die Wohnbau der Kommune vor etwa zwei Wochen eine Absage erteilt.

Die Gesellschaft wolle sich offenbar auf andere Gebiete konzentrieren, sagt Grone. Damit stünden die letzten beiden verbleibenden Grundstücke im Baugebiet nun für jedermann zum Verkauf offen. Aktuell habe die Gemeinde keine konkreten Projekte im Auge, die sich mit dem Thema altersgerechtes Wohnen befassen.  kil

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