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Hespe Hundekot am Wegesrand: Strafen bis zu 5000 Euro
Schaumburg Nienstädt Hespe Hundekot am Wegesrand: Strafen bis zu 5000 Euro
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06:17 30.03.2012
Hundehalter sind im Grundsatz verpflichtet, den Kot ihrer Vierbeiner mitzunehmen. Quelle: pr
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Hespe (gus). Diese verwiesen auf die 2008 vom Samtgemeinderat Nienstädt beschlossene „Verordnung zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit“. Diese war seinerzeit als Reaktion auf einen Vorstoß aus der Gemeinde Hespe erarbeitet worden. Und das Papier behandelt auch das Problem mit den Hinterlassenschaften bellender Vierbeiner.

Darin heißt es in Paragraph acht, Absatz zwei: „Tierhalter und die mit der Führung oder Beaufsichtigung Beauftragten sind verpflichtet zu verhüten, dass ihr Tier öffentliche Straßen oder öffentliche Anlagen verunreinigt oder beschädigt. Bei der Verunreinigung mit Kot ist der Halter oder die mit der Führung und Beaufsichtigung beauftragte Person unverzüglich zur Säuberung verpflichtet.“ Diese Reinigungspflicht gehe der des Grundstückseigentümers vor. Auf Kinderspielplätzen und Bolzplätzen sind Hunde sogar grundsätzlich nicht zugelassen.

Wer diesen Passagen der Verordnung zuwider handelt, begeht – wie der Begriff schon beschreibt – eine Ordnungswidrigkeit. Und eine solche kann mit einer Geldstrafe von bis zu 5000 Euro geahndet werden, wie Bürgermeister Werner Vehling betonte.

Der erzürnte Hesper Bürger hatte zudem darum gebeten, dass ihm die Verwaltung beziehungsweise die Ratsmitglieder sagen, was er gegen die Häufung der Hundehaufen tun kann. Die Replik: Die Hundehalter, die die Verordnung missachten, zunächst auf deren Reinigungspflicht hinweisen. Sollte dies nicht fruchten, müsste der Hundehalter bei der Samtgemeinde angezeigt werden. Sinnvoll wäre es, die Hundemarke zu fotografieren.

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