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Keine privaten Feiern

Gemeindesaal Keine privaten Feiern

Die Ratsmitglieder der Gemeinde Hespe wollen künftig stärker auf die Nutzung der gemeindeeigenen Räumlichkeiten achten. Offensichtlich sind diese in letzter Zeit an Privatpersonen vergeben worden, obwohl dies nicht gewünscht ist. Dafür soll aber die Kinderfeuerwehr mehr Platz bekommen.

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Quelle: Archiv

Hespe. Hespe möchte im Gemeindesaal einen Durchbruch schaffen, um den wachsenden Mitgliederzahlen der Nachwuchsgruppe Rechnung zu tragen.

„Im Gemeindesaal hat eine private Feier stattgefunden und wir haben davon nichts gewusst“, berichtete Bürgermeister Uwe Grone (SPD) bei der Ratssitzung. Sogar Beschwerden über die mangelden Gelegenheiten, Geschirr abzuwaschen habe sich betreffender Gastgeber beschwert. Dabei sei nicht vorgesehen die Räume für Privatfeiern zu vergeben. Grone berichtete zudem von häufigen privaten Anfragen nach den Räumen.

Da die Gemeinde Hespe der Gastronomie im Ort keine Konkurrenz machen möchte, vergibt sie die Räume lediglich an Vereine und die Feuerwehr. „Wenn wir die Gastronomie im Ort erhalten wollen“, können wir das nicht konterkarrieren“, sprach sich Daniela Scheibe (SPD) dafür aus, die privaten Feiern zu unterbinden. Die Gemeinde will jetzt stärker ein Auge auf die Nutzung haben.

Feuerwehr würde Kosten übernehmen

Dennoch stellte der Rat fest, dass der Gemeindesaal für öffentliche Zwecke äußerst selten genutzt wird. Heinz David (CDU), der von steigenden Zahlen bei Kinder- und Jugendfeuerwehr berichtete, schlug vor, diesen Gruppen den Saal zur Verfügung zu stellen. Mit einem Durchbruch zur Feuerwehr hätten die Kinder dann genug Platz. „Die Feuerwehr würde die Kosten übernehmen und das in Eigenleistung machen“, kündigte David an, der dem Nachwuchs ebenso wie sein Fraktionskollege Johannes Böse ein attraktives Umfeld bieten möchte. „Wir haben Zulauf, weil es den Kindern Spaß macht“, sagte Böse. Laut David bestehe die Kinderfeuerwehr inzwischen aus 24 bis 25 Kindern. „Das ist ein Glücksfall für die Gemeinde“, meinte Scheibe. „Ich wäre auch dafür, dass die Kinde das nutzen.“ Grone schlug vor, dieses Thema zur Beratung sowohl in die Fraktionen als auch in den Bauausschuss zu geben.

Ungeachtet dessen forderte Klaus-Ulrich Schmidt (Bündnis 90/Die Grünen) eine „klare Regelung“ für die Benutzung der Räume. Man solle diese abschließen und klären, „wann dort was stattfindet“. David sagte, dies gelte auch für das Haus der Vereine. Aushänge und Hinweise hätten bisher wenig genützt meinte auch Werner Vehling (SPD). bab

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