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Kita und Krippe öffnen bald ganztags

Empfehlung des Ausschusses Kita und Krippe öffnen bald ganztags

Die Gemeinde Hespe will ab Sommer mit Kindergarten und Krippe in den Ganztagsbetrieb gehen. Das hat der Ausschuss für Kindergarten und Freizeit des Gemeinderates einstimmig empfohlen.

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Quelle: Symbolfoto

Hespe. Die Krippe für unter dreijährige Kinder soll bis 15.30 Uhr geöffnet haben und auch für die älteren Kinder wird eine Ganztagsgruppe eingerichtet. Außerdem wird eine Kleingruppe mit zehn Kindern gebildet.

„Das ist ein lang gehegter Wunsch von uns“, sagte Bürgermeister und Gemeindedirektor Werner Vehling zu der Ausweitung der Zeiten im Kindergarten. Er unterrichtete den Ausschuss davon, dass die Landesschulbehörde vor Ort gewesen sei. „Sie hat in Aussicht gestellt, das zu genehmigen“, berichtete Vehling.

Die Gemeinde hatte eine Umfrage in den Orten gemacht und ermittelt, dass die Gruppenstärke für den Ganztagsbetrieb ausreichen wird. Die stellvertretende Leiterin der Kita Hespe, Jeanette Elze-Sievert bestätigte bei der Ausschusssitzung, dass das Interesse bei den Eltern vorhanden ist.

Bisher waren in der Kita drei Vormittagsgruppen und die Krippengruppe, die auch halbtags geführt wurde. Da wie andernorts auch die Kinderzahlen in den Hesper Ortsteilen zurückgehen, werden künftig außer der Krippe nur noch zwei volle Kindergruppen (davon eine ganztags) gebildet. Da die Zahlen aber noch so hoch sind, das die Plätze nicht ausreichen würden, wird zusätzlich eine Kleingruppe für zehn Kinder gebildet. Auch dies habe die Landesbehörde genehmigt, teilte Vehling mit.

Mit dem Übergang zum Ganztag will Hespe auch ganz bewusst die Arbeitsplätze für die Erzieherinnen sichern, wie der Bürgermeister betonte. „Das gute Personal wollen wir auf jeden Fall behalten“, sagte Vehling, „das ist ein Pfund für die Gemeinde. Neun Kräfte arbeiten in der Kita, sechs davon im Kindergarten und drei in der Krippe.

„Wir haben das besprochen, das Personal müsste im Schichtbetrieb arbeiten“, sagte Elze-Sievert, „es sind alle bereit, das zu machen. Mit dem Stundenkontingent würden wir hinkommen.“ Es müssten auch keine Mehrstunden aufgewendet werden, sagte die Erzieherin. Das gute Personal lässt sich die Gemeinde einiges kosten.

„Wir geben jedes Jahr 306000 Euro dazu“, verdeutliche Vehling die Dimension.  bab

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