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Neue Spielstraße für Hespe

Entschärfung der Unfallstelle Neue Spielstraße für Hespe

Über Verkehrsberuhigung, Kindergartenplätze, Straßenbeleuchtung und die Eröffnungsbilanz hat der Rat der Gemeinde Hespe in seiner jüngsten Sitzung beraten und beschlossen.

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Hespe. Spielstraße: Die Haferbreite soll bald zur Spielstraße werden. Bislang gilt dort Tempo 30. Die Schilder sind Bürgermeister Werner Vehling zufolge bestellt und sollen voraussichtlich in den kommenden vier bis fünf Wochen aufgestellt werden. Zudem soll an der Kreuzung mit der Kreuzstraße ein Verkehrsspiegel aufgestellt werden, um bessere Sicht zu gewährleisten. Den zahlt aber der Anlieger an der Ecke, sagt Vehling und erklärt: Die Hecke des Grundstücks ist mit etwa drei Metern zu hoch. Zulässig sind laut Bebauungsplan nur 1,20 Meter. Der Hesper habe argumentiert, dass er beim Einzug nichts davon gewusst habe – er wolle seine Hecke behalten. Das Verwaltungsgericht wurde eingeschaltet, es kam zu einer Mediation, bei der sich Anlieger und Gemeinde darauf einigte, dass der Bewohner seine Hecke behält, dafür aber den Spiegel bezahlt. An der Haferbreite hat es bereits zwei Unfälle – ohne Verletzte – gegeben, weil die Einsicht an der T-Kreuzung nicht gegeben war. Die Gefahrenstelle soll nun durch den Spiegel und die Verkehrsberuhigung beseitigt werden.

Eröffnungsbilanz: Einstimmig hat der Rat nach einigen Abwägungen der Eröffnungsbilanz mit einer Bilanzsumme von 9.505.008 Euro zugesteimmt. Bemerkenswert dabei: Das Reinvernögen beträgt rund 5,5 Millionen Euro. Vehling zufolge machten sich hier die vielen Zuschüsse bemerkbar, die Hespe in den vergangenen Jahren eingefahren habe – „mehr als alle anderen Gemeinden“, betonte der Bürgermeister mit Blick auf die Nachbarn.

Kinderbetreuung: Einen Engpass befürchtet die Gemeinde mit Blick auf die Krippenplätze im kommenden Jahr in den Monaten März bis August. Aktuell werden in der Hesper Einrichtung 90 Kinder betreut, verteilt auf 15 Krippenkinder und drei Kindergartengruppen. Die Gemeinde hat vorgehabt, eine gemischte Gruppe für zwei- und dreijährige Kinder aufzubauen, weil für das kommende Frühjahr mit mindestens 16 Krippenkindern zu rechnen ist. So wollte die Gemeinde dem Bedarf gerecht werden, doch das scheint nicht möglich, berichtete Vehling. Die Gemeinde bekomme dafür keine Genehmigung, weil der Kindergarten nicht kleinkindgerecht gausgerüstet ist. Vehling habe auch versucht, zu erreichen, dass in der Krippe wenigstens ein weiteres Kind betreut werden darf – bislang ohne Erfolg.

Straßenbeleuchtung: Die Gemeinde Hespe will ihre Straßenbeleuchtung auf LED-Technik umstellen. Die vorhandenen Lampen sollen durch LED-Langfeldröhren ersetzt werden. Bei einer Besichtigung wurde beschlossen, auf 80-Watt-Kofferleuchten zu verzichten, weil die Kosten unverhältnismäßig hoch seien. „LED-Röhren sind sinnvoller. So sparen wir Energie und Geld“, sagte Ratsherr Uwe Grone (SPD). Und Klaus Schmidt (Grüne) stimmte zu: „Die leuchten besser und das Preis-Leistungsverhältnis stimmt.“ kil

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