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Pläne werden konkreter

"Sicheres Wohnen" in Hespe Pläne werden konkreter

Unter dem Motto „Sicheres Wohnen“ will die Gemeinde Hespe den Bau seniorengerechter Wohnungen vorantreiben. Geschehen soll das im Neubaugebiet „Wilharmsring“. Als Bauträger ist die Kreiswohnungsbau GmbH Schaumburg vorgesehen.

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Einige Flächen im Neubaugebiet sollen für Seniorenwohnungen freigehalten werden.

Quelle: kil

Hespe. Im Gemeinderat machte SPD-Fraktionschef Uwe Grone deutlich, für wen der geplante Wohnraum vor allem gedacht ist: „Wir denken an Senioren aus Hespe, denen ihr Haus zu groß wird und die noch kein betreutes Wohnen oder die Unterbringung in einem Heim benötigen.“ Es sei das Ziel, auf diese Weise das Abwandern von älteren Menschen in die Städte zu verhindern und diese vielmehr in Hespe zu halten, so Grone.

Heinz-Helmut Steege, Geschäftsführer der Kreiswohnbau, präsentierte im Gemeinderat erste Vorplanungen. Er berichtete von einem ähnlichen Vorhaben seines Unternehmens in Sachsenhagen. Geplant seien hier wie dort eingeschossige Reihenhäuser mit behindertengerecht ausgestatteten Wohnungen – in überschaubarer Größe und mit kleinem Garten. Man könne mit wenigen Wohneinheiten anfangen und diese bei Bedarf nahtlos erweitern, machte Steege deutlich.

Flächen werden freigehalten

Nach den Worten von Bürgermeister Werner Vehling (SPD) ist für das Projekt ein größerer Teil des inneren Bereichs des Baugebiets „Wilharmsring“ vorgesehen. Den Grunderwerb solle die Kreiswohnbau tätigen. Vehling hatte den Eigentümer der Grundfläche in die Sitzung eingeladen. Dieser und Steege stimmten sich dabei im Grundsatz über den erforderlichen Bodenerwerb in dem Sinne ab, dass die Flächen zunächst nicht anderweitig veräußert, sondern freigehalten werden.

Der Gemeinderat bat Steege, noch vor der Sommerpause konkretere Baupläne vorzulegen. Dazu zähle auch eine Wirtschaftlichkeitsberechnung inklusive des zu erwartenden Mietpreises. Denn nach Ausführung von Vehling liegt der Gemeinde an einem kostengünstigen Mietpreis. Nur ein solcher mache das Projekt sinnvoll. Der Bürgermeister fügte hinzu, das Areal liege in fußläufiger Nähe zum Hesper Versorgungszentrum.

Im Gemeinderat herrschte die Meinung vor, die Kreiswohnbau solle zunächst mit drei Wohnungen anfangen. „Man sollte abwarten, wie der Absatz läuft und dann eventuell erweitern“, schlug Grone vor. Auf Nachfrage teilte Steege mit, von der Planung bis zur Fertigstellung müsse mit einem Zeitraum von etwa einem Jahr gerechnet werden. „Wir werden das Projekt auf jeden Fall weiter verfolgen“, versicherte Vehling abschließend.  kil

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