Volltextsuche über das Angebot:

6 ° / 4 ° Regen

Navigation:
Positiv überrascht von Texas

Hespe / Stipendium Positiv überrascht von Texas

Zehn spannende und ereignisreiche Monate hat die 17-jährige Dorothee Plagge aus Hespe hinter sich, die per Stipendium des Parlamentarischen Partnerschafts-Programms ein Schuljahr in den USA verbracht hat.

Voriger Artikel
Baupfusch kein Grund für Ausschluss
Nächster Artikel
Striktes Vergaberecht verbietet Ausschluss

Dorothee Plagge berichtet Katja Keul von ihrem Aufenthalt in Texas. © lkl

Hespe (lkl). Das Programm wird von der Bundesregierung finanziert und richtet sich an Schüler und Schülerinnen, die mindestens die 9. Klasse absolviert haben.

Jedem Wahlkreis steht pro Jahr ein Platz zur Verfügung, den der jeweilige Abgeordnete dann vergeben kann. In 2010 wurde dieser von der Bundestagsabgeordneten Katja Keul (Grüne) vergeben. „Das Stipendium beläuft sich bei zehnmonatigem Aufenthalt auf etwa acht- bis neuntausend Euro“, schätzt Keul. Damit werden die Kosten für die betreuende Organisation und den Flug gedeckt. Die Bundesregierung möchte mit dem Programm die Völkerverständigung und die Erweiterung des kulturellen Horizonts Jugendlicher fördern.

Nach schriftlicher Bewerbung wurde im Wahlkreis zunächst eine Auswahl aus 15 Jugendlichen getroffen, die in Gruppendiskussionen ihre Kenntnisse in Politik und Geschichte beweisen mussten. Auch wenn das Programm parteiunabhängig sein soll, ist ein gewisses politisches Interesse Voraussetzung. Nachdem sich Plagge dort bewährt hatte, wurde sie im nächsten Schritt von Keul persönlich für das Programm ausgewählt.

Am 7. August 2010 ging es dann mit dem Flugzeug nach Texas, in die Stadt Victoria. Plagge hatte sich bis dahin keine genauen Vorstellungen vom Leben in „den Staaten“ gemacht. „Ich wollte mich überraschen lassen“, berichtet die 17-Jährige. Diese Überraschung ist offensichtlich gelungen, denn sie kam in eine Gastfamilie, die sie sehr freundlich und aufgenommen habe.

Bereits ein paar Tage nach ihrer Ankunft konnte Plagge ins neue Schuljahr einsteigen. Von da an galt es, Fachbegriffe in Mathematik, amerikanischer Geschichte und Co. in Englisch zu lernen. „Die Sprache war für mich kein Problem“, berichtet sie. Außerdem seien die Amerikaner „sehr nett und hilfsbereit“. Deswegen hat sie an ihrer Schule auch schnell Freunde gefunden. Dabei hat Plagge gelernt, offen auf fremde Menschen zuzugehen.

Zurück in Deutschland, ist die Schülerin „hin und weg“ von den vielen Erlebnissen und empfiehlt jedem, dem sich so eine Möglichkeit bietet, diese zu nutzen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Online suchen, Angebot finden, einkaufen gehen: Das steckt in Kurzform hinter „Kauf hier – lokal & digital“. Eine Auswahl aktueller und preislich besonders attraktiver Produkte finden Interessierte stets auf unserer Homepage... mehr

Schaumburg