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Saftkugler und Sternenmoos

Hespe / Waldwochen Saftkugler und Sternenmoos

Der Hesper Kindergarten verfügt über ein schickes Außengelände. Doch im Frühjahr wird selbst dieses links liegen gelassen - dann sind Waldwochen, und die Kinder toben im Schaumburger Wald.

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Lennon, David, Mila und Inga begucken mit großem Interesse einen Mistkäfer. © gus

Hespe (gus). Die Bärengruppe hat diesmal enormes Glück mit dem Wetter gehabt. Als letzte der drei Kita-Gruppen beendeten die 24 Jungen und Mädchen mit ihren Erzieherinnen in dieser Woche ihre Zeit im Wald bei strahlendem Sonnenschein. Voller Stolz führte Lennon beim Besuch dieser Zeitung sein Lupenglas vor, vielmehr dessen Inhalt: Vier Mistkäfer und ein Saftkugler hatte der Junge darin vorübergehend festgesetzt. Ganz wichtig: Alle Tiere müssen nach dem ausgiebigen Begucken wieder freigelassen werden.

Im vergangenen Jahr hatte Lennons Freund David einen Feuersalamander gefunden. Als er einen dicken Ast, den er für eine Brücke benötigte, anhob, entdeckte er darunter das gelbschwarze Tier. Außerdem haben die Kinder schon Rehe gesehen. Und deren Schlafplätze.

Ein Rehbett erkennt man einerseits am beiseite geschobenen Laub. Außerdem an den Haaren, die die Tiere zurücklassen, erklärt die kleine Mila. Einen Specht bekamen die Kinder zwar noch nicht zu Gesicht, doch immerhin hören sie ab und zu sein Klopfen.

Wenn die Jungen und Mädchen genug von Naturkunde, Toben und Brückenbauen haben, können sie auf dem „Waldsofa“ ausruhen. Dabei handelt es sich um einen aus dicken Ästen aufgestapelten Ring. Dort wurde auch Milas fünfter Geburtstag gefeiert. Als Überraschung bauten die übrigen Bären-Kinder ihr ein Geburtstagsmandala aus Baumrinde, Stöcken und Laub.

Diese Form des spielerischen Heranführens an die Natur ist nach Ansicht von Kindergartenleiterin Jutta Berg besonders lehrreich. Ab und zu kommen Referenten wie beispielsweise der Förster zum Lagerplatz. Die Kinder saugen die Informationen geradezu auf, weil sie die Dinge, die sie erklärt bekommen, sehen und anfassen können.

Und sie speichern das neue Wissen ab. Bestes Beispiel: Ein Kind jubelte am ersten Tag im Wald, als es Sternenmoos erblickte. Das habe es ein Jahr zuvor bei den Waldwochen kennen gelernt. Mit Sternenmoos hat auch der Zeitungsreporter noch etwas dazugelernt.

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