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Schrottsammler im Blick

Sorge in der Nachbarschaft Schrottsammler im Blick

In Hespe machen sich die Einwohner Gedanken um diverse Schrottsammler, die durch die Ortsteile fahren, um Altmetall einzusammeln. Bernd Bunk hat dieses Thema in der Bürgerfragestunde bei der jüngsten Ratssitzung angesprochen.

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Schrott ist bei vielen Sammlern wieder begehrt.

Quelle: dpa

Hespe. Wie er angab, befürchten einige Hesper, dass die Sammler ungefragt Dinge mitnehmen, die gar nicht für den Schrott vorgesehen waren. Auch werde befürchtet, dass die Schrotthändler Gegend, Grundstücke und Verhältnisse ausspionieren.

Bunk, der Mitglied im Seniorenbeirat der Samtgemeinde Nienstädt ist, sagt, dass er nicht nur von Älteren auf das Thema angesprochen worden sei. „Es kam von mehreren Einwohnern aus dem Dorf“, sagt Bunk, der das Thema vielleicht auch auf der nächsten Sitzung des Seniorenbeirates ansprechen möchte. „Jede Woche fahren hier ein-, zweimal Leute mit unterschiedlichen Autos und Nummern herum“, berichtet er. Sogar Transportfahrzeuge mit ausländischen Kennzeichen seien darunter. Mindestens vier unterschiedliche Fahrzeuge kurvten inzwischen durch die Lande. Konkrete Hinweise auf kriminelle Handlungen habe es zwar noch nicht gegeben. Nur von einem Mardergitter, das verschwunden sei, hat Bunk gehört.

Keine Kriminellen

An dem Schrottsammeln sei zunächst nichts kriminell, sagt Peter Pischke, stellvertretender Sprecher des zuständigen Kommissariates in Bückeburg. Dennoch überprüfe die Polizei regelmäßig diese Sammler und kontrolliere beispielsweise, ob die Ladung richtig gesichert ist und überprüfe auch Personalien. „Wir erhalten regelmäßig Anrufe“, berichtet Pischke von Bürgern, die sich wegen der Sammler im Kommissariat melden.

Sich in Zweifelsfällen bei der Polizei zu melden, dazu rät auch Axel Bergmann vom Kommissariat in Stadthagen. „Wir möchten immer gerne angerufen werden, wenn diese Fahrzeuge unterwegs sind“, sagt der Sprecher. Denn auch die Mitarbeiter des Stadthäger Kommissariats würden die Sammler überprüfen. Wer ein schlechtes Gefühl gegenüber den Schrottsammlern habe, könne jederzeit unter der Amtsnummer die Dienststellen in seiner Nähe oder die Kommissariate informieren. Dennoch sieht Bergmann keinen Grund zu übertriebener Sorge. „Einen Generalverdacht gegen die Sammler kann ich ausräumen. Zu denken, dass das potenzielle Straftäter sind, ginge zu weit“, sagt er. Aber damit Schwarze Schafe keine Chance haben, sollen Bürger sich in Zweifelsfällen tatsächlich lieber an die Polizei wenden.  r

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