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Weiden müssen weichen

Anwohner sind schockiert Weiden müssen weichen

Als Ilse und Karl-Heinz Vehling morgens aus ihrem Fenster schauten, war es schon zu spät. Die Straßenmeisterei hatte die beiden rund hundert Jahre alten Kopfweiden an der Ecke Diekstraße/Hauptstraße bereits gefällt.

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Die Weiden an der Hauptstraße haben offenbar die Sicht behindert

Quelle: pr.

Hespe. „Wir waren schockiert“, sagt die Hesperin, die der Meinung ist: „Die Bäume standen auf unserem Grundstück.“ Die Straßenmeisterei hält dagegen: Es handele sich um Straßengrund.

Dem Ehepaar Vehling hatten die Bäume, aus denen ihre Vorfahren noch Korbwaren hergestellt hätten, viel bedeutet, sagt Ilse Vehling. „Sie waren doch gar nicht umsturzgefährdet“, meint sie. Dass die Straßenmeisterei mit der Säge angerückt ist, ohne vorher Bescheid zu geben, entrüstet sie. Eine entsprechende Schadensersatzforderung haben die Vehlings bereits an die Behörde gestellt.

Zum Grund der Fällung äußerte sich Hespes Bürgermeister Werner Vehling nur spärlich. Die Bäume hätten die Sicht der Autofahrer, die aus der Diekstraße kommen, eingeschränkt, Für weitere Infos und verwies er an die Straßenmeisterei.

Diese gibt an: Die Gemeinde habe darum gebeten, die Bäume zu fällen. Zum einen, um die Verkehrssicherheit wieder herzustellen. Zum anderen, weil die Bäume den Abfluss im Graben behinderten. Zudem sei die Verrohrung in der Diekstraße bereits von den Baumwurzeln beschädigt worden.

Gegen das Argument der Verkehrssicherheit möchte Ilse Vehling auch gar nichts sagen. „Über die Fällung der ersten Weide – an der Einmündung der Diekstraße – wäre eine Einigkeit erzielt worden“, sagt sie. Warum aber die Zweite weichen musste, könne sie nicht verstehen. kil

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