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1,5 Millionen Euro für Kinderbetreuung

Trotz Haushaltsminus 1,5 Millionen Euro für Kinderbetreuung

Die Samtgemeinde Nienstädt will im kommenden Jahr trotz leichtem Haushaltsminus einen Millionenbetrag in die Schulentwicklung investieren. 1,3 Millionen Euro sind für die Ganztagsbetreuung vorgesehen. Weitere 200.000 Euro hat der Rat für den Haushaltsplan 2019 vorgesehen.

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Nienstädt. Die Verwaltung erwarte in ihrem Haushaltsentwurf für 2018 insgesamt einen Fehlbetrag in Höhe von 37.800 Euro, der jedoch mit Überschüssen aus den Vorjahren abgedeckt werden könne, wie Samtgemeindebürgermeister Ditmar Köritz in der vergangenen Samtgemeinderatssitzung sagte. Er betonte, dass es sich noch um einen vorläufigen Plan handele. Der Rat beschloss ihn einstimmig.

 Demnach soll die Investition an dringender Stelle erfolgen: Für die Entwicklung der Ganztagsbetreuung am Schulstandort Nienstädt sind 1,3 Millionen Euro vorgesehen, wofür ein Kredit in entsprechender Höhe aufgenommen werden soll. „Wenn es eine Möglichkeit gibt, das zu reduzieren, werden wir die wahrnehmen“, sagte Köritz mit Blick auf mögliche zukünftige Fördertöpfe. Zudem beschloss der Rat, im Haushaltsplan 2019 weitere Investitionsmittel in Höhe von 200.000 Euro einzuplanen.

Platzmangel

 „Wir haben in der Grundschule jetzt schon eine beengte Situation“, sagte der Ratsvorsitzende Gerhard Widdel (SPD). Ob Ganztagsschule oder Hort, in jedem Fall brauche es zusätzliche Räumlichkeiten. Die Schulbücherei ist derzeit für zwei Jahre provisorisch in einem Container untergebracht, damit die Hortkinder mehr Platz im Schulgebäude bekommen können. „Der Beschluss ist aber kein Freibrief über 1,3 Millionen Euro“, sagte Heinz David (CDU). Der Rat müsse in die weiteren Planungen eng einbezogen werden.

 Auf der anderen Seite beschlossen die Ratsmitglieder, dass die Samtgemeindeumlage erneut leicht ansteigen soll – um insgesamt 100.000 auf zwei Millionen Euro. „Wenn wir einen annähernd verträglichen Plan hinbekommen wollen, kommen wir darum nicht herum“, sagte Köritz.

 Weiterhin bekommt die Samtgemeinde eine Ausschüttung von den Samtgemeindewerken in Höhe von 100.000 Euro – sofern diese einen Gewinn erwirtschaften. tro

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