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100.000 Euro Schaden nach Schuppen-Brand

Sülbeck / Feuer 100.000 Euro Schaden nach Schuppen-Brand

Bei einem Brand an der Steinbreite in Sülbeck ist am Freitag (9. September) ein Schaden in Höhe von rund 100.000 Euro entstanden. Dies schätzt die Polizei. Das Nebengebäude eines Hauses war betroffen, Menschen kamen nicht zu Schaden.

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Sülbeck (gus). Gegen 14.15 Uhr schrillte nach Worten von Sülbecks Ortsbrandmeister, Rainer Feußner, der Alarm. Alle Feuerwehren der Samtgemeinde Nienstädt rückten aus zu der Brandstelle in der Nähe der Bundesstraße 65 aus. Hinzugerufen wurde ein Löschzug aus Stadthagen. Dessen Drehleiter war laut Feußner nötig, um mit der Wärmebildkamera das eigentliche Feuer zu finden, denn wegen starker Rauchentwicklung konnten die Einsatzkräfte dies nicht mit bloßem Auge erkennen.

Kurzzeitig war nicht sicher, ob sich noch Kinder im Gefahrenbereich befanden, erklärte der stellvertretende Gemeindebrandmeister Jörn Wille. Dies sei eine kritische Phase gewesen. Doch eine Mutter hatte den Brand frühzeitig erkannt und sich und ihren Nachwuchs in Sicherheit gebracht.

Unter Atemschutz mussten die Feuerwehrleute – rund 60 waren es insgesamt – die Flammen bekämpfen. Diese zerstörten einen massiv gemauerten Lagerschuppen, der an ein Wohnhaus grenzte. Der hohe Schaden resultiert daraus, dass die Wohnräume stark verräuchert wurden, so ein Polizeisprecher. Das Haus sei jetzt unbewohnbar.

Die Brandursache ist noch ungewiss. Offenbar habe abgestellter Hausrat Feuer gefangen. Die Polizei nimmt nun die Ermittlungen auf.

Die Wärmebildkamera kam gegen Ende des rund zweieinhalbstündigen Einsatzes noch einmal in Gebrauch, um mögliche Glutnester aufzuspüren. Das Gerät, das es in der Samtgemeinde erst seit Jahresbeginn gibt, habe sich bei diesem Einsatz bewährt.

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