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70.000 Euro für Breitbandausbau?

Nienstädt 70.000 Euro für Breitbandausbau?

Die Gemeinde Nienstädt könnte sich am kreisweit geplanten Ausbau der Breitbandversorgung beteiligen. Rund 70.000 Euro stehen zur Diskussion.

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Möglicherweise investiert Nienstädt in den Breitbandausbau.

Quelle: dpa

Nienstädt. Ob Nienstädt diese Mittel in den Haushalt für die Jahre 2016 bis 2018 einstellen wird, ist Thema der kommenden Ratssitzung am Mittwoch, 14. Oktober. Beginn der öffentlichen Sitzung ist um 18 Uhr in der Aula der Grundschule Nienstädt.

Der Landkreis will den Ausbau der Breitbandversorgung im Kreisgebiet vorantreiben und mit der Gewinnung eines strategischen Partners eine flächendeckende Versorgung mit 50 Mbit/s herstellen. Wenn auch Nienstädt davon profitieren will, müsste sich die Gemeinde mit geschätzten 70.000 Euro beteiligen.

Für den Bereich der Samtgemeinde Nienstädt wurden insgesamt 791 Hausanschlüsse lokalisiert, bei denen ein Ausbau erforderlich sei. Das ist einem Schreiben der Samtgemeindeverwaltung zu entnehmen. Insgesamt würden dabei Kosten von 187.280 Euro entstehen. Diese Summe würde sich auf die Mitgliedsgemeinden aufteilen. So kommen für die Gemeinde Nienstädt mit 298 betroffenen Haushalten rund 70.000 Euro zustande. Die anderen Kommunen im Vergleich: In Helpsen wurden 119 Haushalte ermittelt (rund 28.000 Euro), in Hespe 246 Haushalte (rund 58.000 Euro) und in Seggebruch 128 Haushalte (rund 30.000 Euro).

Im Schreiben der Verwaltung heißt es weiterhin, dass derzeit geprüft werde, ob für den gemeindlichen Anteil zum Ausbau der Breitbandinfrastruktur entsprechende Fördermittel aus dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz zur Verfügung stehen.

Weitere Themen der Ratssitzung sind ein Antrag der CDU-Fraktion. Die Christdemokraten hatten um eine Aufstellung aller Fahrzeuge und Maschinen gebeten, die sich im Besitz der Gemeinde befinden.

Außerdem steht der Nachtragshaushalt 2015 auf der Tagesordnung. Während sich der Ergebnishaushalt verbessert hat, musste der Finanzhaushalt nach unten korrigiert werden. Das bedeutet, dass sich der Spielraum für Investitionen verringert hat. kil

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