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Änderung im Bebauungsplan – „Freuen uns über Arbeitsplätze“

Nienstädt / Samtgemeinderat Änderung im Bebauungsplan – „Freuen uns über Arbeitsplätze“

Während der Ratssitzung der Gemeinde Nienstädt hat es Donnerstagabend mehrere Beschlussfassungen über Aufhebungen und Änderungen von Bebauungsplänen gegeben. Neben privaten Belangen, die im Vorfeld an Bürgermeister Gerd Widdel herangetragen wurden, befasste sich der Rat unter anderem auch mit der Erweiterung eines bestehenden Unternehmens.

Nienstädt (par). Ende vergangenen Jahres hat der bischöfliche Stuhl Hildesheim als Eigentümer der früheren katholischen Kirche am Tannenweg darum gebeten, den Bebauungsplan für diesen Bereich dahin gehend zu ändern, dass Wohnbebauungen sowie nicht störendes Gewerbe in Zukunft möglich sind. „Die Empfehlung des Landkreises lautet, den Bebauungsplan gänzlich aufzuheben“, erklärte Gemeindedirektor Rolf Harmening und ergänzte, dass alle Träger angeschrieben worden seien. „Niemand hatte etwas dagegen.“ Der Beschluss wurde von den Ratsmitgliedern einstimmig gefasst.

Im Geltungsbereich des Bebauungsplanes Nummer 15, „Kleefeld“, liegt ein 7635 Quadratmeter großes Grundstück. Der größte Teil ist als Gewerbefläche ausgezeichnet, ein südlicher jedoch als Ausgleichsfläche. Ein Nienstädter Unternehmen im Gewerbegebiet möchte den überwiegenden Teil erwerben, um dort eine Betriebserweiterung vorzunehmen. Dabei soll auch die dargestellte Ausgleichsfläche gewerblich genutzt werden. „Dass sich ein Unternehmer in Nienstädt erweitern will, fassen wir sehr positiv auf – wir freuen uns über mehr Arbeitsplätze“, sagte Bürgermeister Gerd Widdel.

Die Ratsmitglieder sahen das genauso, behielten aber eine kritische Haltung gegenüber den Ausgleichsflächen. Hier müsse eine sinnvolle Lösung für eine Ersatzfläche gefunden werden, darin waren sich alle Vertreter einig. Bei einer Enthaltung wurde dem Wunsch des ortsansässigen Unternehmens, dessen Namen Gemeindedirektor Rolf Harmening noch nicht verkünden wollte, entsprochen – der Bebauungsplan wird dementsprechend geändert.

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