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Aussichtspunkt nur einen Steinwurf entfernt …

Liekwegen Aussichtspunkt nur einen Steinwurf entfernt …

Der TSV Liekwegen hat Ärger mit Vandalen. Diese haben offenbar mit Steinen die Dächer der Unterstände an den Tennisplätzen beschädigt. Der Verein steht vor zwei Problemen: Einerseits muss der Schaden behoben werden. Außerdem gilt es, derartige Vorfälle fortan möglichst zu vermeiden.

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Vertreter von Rat und Verwaltung sowie des TSV Liekwegen besichtigen die Unterstände an der Tennisanlage.

Quelle: gus

Liekwegen (gus). Und dieses Problemfeld stellt sich als ausgesprochen knifflig dar, denn die Schierborner Höhe, jener exponierte und beliebte Aussichtspunkt in die Norddeutsche Tiefebene, befindet sich direkt oberhalb der Tennisanlage. Menschen, die nichts besseres zu tun haben, können es sich von dort aus zum Ziel machen, die betreffenden Glasdächer mit Steinen zu treffen.

Grundsätzlich hofft der TSV auf finanzielle Hilfe der Gemeinde Nienstädt, deren Bauausschussmitglieder sich bereits ein Bild von der Situation gemacht haben. Der Verein hat um einen Zuschuss gebeten, bereits zu Jahresbeginn, bei der Zusammenkunft von Vereinsvertretern mit Rats- und Verwaltungsmitgliedern war das Thema angeschnitten worden.

Nachdem der offizielle Antrag erfolgt war, besichtigte der Bauausschuss nun die Tennisanlage, ehe es zu konkreten Beratungen über die Zuschusshöhe kam. Diese ist vom TSV nicht exakt beziffert worden. Es geht um eine Gesamtsumme bei 3000 Euro. Doch der genaue Betrag richtet sich auch danach, wie die Dächer repariert werden sollen.

Im Bereich zwischen Schierborner Höhe und Tennisheim ist eine Scheibe aus Sicherheitsglas beschädigt worden. Akuter Handlungsbedarf, das Glas auszutauschen, herrscht insofern nicht, als dass nicht mit einem Zersplittern der Scheibe zu rechnen ist. Beheben will der Verein den Schaden allerdings allein schon wegen des unschönen Erscheinungsbilds. Infrage kommt dabei nur das Einsetzen einer neuen Scheibe.

Mehrere Varianten wurden hinsichtlich des transparenten Plastikdachs am Unterstand zwischen Tennishütte und Boulebahn diskutiert. Rüdiger Scharf, Leiter der Tennisabteilung, hatte sich erkundigt, was identisches Material wie bisher an Kosten verursachen würde. Und die Summe stimmte den TSV-Mann nicht gerade glücklich.

Im Laufe der Besichtigung tendierten manche Politiker dazu, anderes Material einzusetzen. Dieses müsse nicht zwingend transparent sein, weil durch Seiten- und Rückwand sowie die freie Front ausreichend Licht in den Unterstand dringe. Ein Holzdach mit Teerpappe würde Vandalen möglicherweise nicht mehr zu Zielwürfen reizen. Doch die TSV-Vertreter wünschten sich zumindest zwei transparente Dachelemente.

Zu einem Ergebnis kamen die Anwesenden nicht. Die neu gewonnenen Anregungen will der Verein innerhalb der Tennissparte und des Vorstands besprechen. Beizeiten soll sich die Politik dem Thema erneut annehmen.

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