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Autos stehen bereit

Car-Sharing Autos stehen bereit

Anfang des Jahres hatten die Gemeinden Helpsen, Hespe und Nienstädt einen Kooperationsvertrag mit der Car-Sharing-Firma „app2drive“ abgeschlossen. Mittlerweile sind die ersten Autos vor Ort eingetrudelt und stehen bereit. Allerdings wurden die Gemeinden nicht darüber informiert, dass es soweit ist.

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In Hespe, wo früher die Ostermeier’sche Gastwirtschaft stand, ist nun ein Auto von „app2drive“ geparkt.

Quelle: kil

Hespe/Nienstädt/Helpsen. „Das Auto stand plötzlich da“, berichtet unter anderem Gerhard Widdel. Der Bürgermeister von Nienstädt hat das erste Fahrzeug bereits ausprobiert. Notgedrungen, wie er berichtet. Denn das Auto war auf dem Schotterparkplatz hinter der Grundschule abgestellt worden. Als die Gemeinde dort Bauarbeiten verrichten wollte, stand das Auto im Weg. Nienstädt wollte dort einen Streifen mit feinerem Schotter versehen und einen Durchgang für Fußgänger zur Apotheke an der B65 erstellen. Der Schotter sei feiner und könnte auch von Rollatoren und Rollstühlen besser befahren werden, sagt Widdel. Jedenfalls musste das Auto schnellstens weichen. Glücklicherweise war Widdel bereits selbst beim Car-Sharing-Service angemeldet – eine einmalige Registrierung und Zahlung ist dafür nötig – und konnte das Fahrzeug kurzerhand selbst ausprobieren. Mittels einer App, die er auf sein Smartphone geladen hat, bekam er Zugang zum Fahrzeug und dem Schlüssel. „Es hat alles gut funktioniert“, so Widdels Erfahrung. Nun fehlt noch das zweite Auto, von dem ursprünglich die Rede war – und zwar ein größeres Fahrzeug, mit dem auch mal kleinere Transporte möglich wären.

 Auch die Beschilderung der Parkplätze steht noch aus. In dieser Sache habe die Samtgemeinde den Kontakt zu „app2drive“ aufgenommen, wie Manfred Kesselring, Bürgermeister aus Helpsen, mitteilt. Die Gemeinde hat zwei Stellplätze am Kirchhorster Bahnhof zur Verfügung gestellt. Da das Unternehmen aber nicht Bescheid gesagt hat, waren die Parkplätze belegt und nun steht das erste Fahrzeug an anderer Stelle. „Ich kann mir durchaus vorstellen, dass es am Bahnhof Bedarf für Car-Sharing gibt“, sagt der Bürgermeister.

 In Hespe ist das geplante Auto ebenfalls angekommen. Es parkt an der Ecke Leveser/Hesper Straße. Nach Beobachtungen von Bürgermeister Uwe Grone ist das Fahrzeug bislang noch nicht bewegt worden.

 

 Mehr Infos zu „app2drive“ und dazu, wie Car-Sharing funktioniert, gibt es auf app2drive.com. kil

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