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Bauausschuss erstellt Prioritäten-Liste

Ganz oben: Kurze Straße Bauausschuss erstellt Prioritäten-Liste

Gemeindedirektorin Sandra Wiechmann hat bei der jüngsten Sitzung des Bauausschusses der Gemeinde Nienstädt gute Nachrichten verkünden können: Wahrscheinlich stehen im kommenden Jahr etwa 300 000 Euro für bauliche Investitionen zur Verfügung. Nun war es Aufgabe des Gremiums, eine Prioritätenliste von möglichen Baumaßnahmen zu erstellen.

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Der Ausbau der Kurzen Straße soll nach Wünschen des Bauausschusses in diesem Jahr erfolgen.

Quelle: rg

Nienstädt (js). „Aus Verwaltungssicht hat der Ausbau der Kurzen Straße oberste Priorität“, sagte Wiechmann. Dem schlossen sich sowohl SPD, CDU und auch Grüne ausnahmslos an. „Da gehen wir alle mit“, bekräftigte beispielsweise Karl-Heinz Krämer (CDU). Die Kurze Straße ist nach Angaben Wiechmanns „total abgängig“. Es sei unter anderem nötig, dort einen Regenwasserkanal einzurichten, damit das Wasser „vernünftig abfließen kann“. Etwa 205 000 Euro sollen für den Ausbau im Haushalt eingeplant werden.
Auf Nummer zwei der Prioritätenliste setzte der Ausschuss den Einbau von Blitzschutzanlagen bei der Straßenbeleuchtung. Im ersten Teil der Sitzung hatte bereits Friedrich Wilhelm Homeier von der Firma Homeier & Partner Solution Technology zum Thema Überspannungsschutz referiert.
Etwa 30 Lichtanlagen sind im vergangenen Jahr ausgefallen. „Allerdings steht nicht fest, ob daran ausschließlich Blitzeinschläge schuld sind“, sagte Wiechmann. Die in Nienstädt genutzte LED-Technologie sei jedoch für Blitzschäden anfällig. Um Folgekosten zu vermeiden – der Komplettaustausch einer Lampe kostet etwa 800 Euro –, rät der Bauausschuss dazu, für etwa 25 000 Euro in den Schutz der Laternen zu investieren.
Ebenfalls saniert werden sollen nach Meinung der Mitglieder des Gremiums die Toiletten im Sporthaus Sülbeck. „Das Gebäude wurde in den 60er, 70er Jahren erbaut, entsprechend alt sind die Toiletten“, erklärte Wiechmann. Kostenpunkt: 20 000 Euro.
An vierter Stelle steht die Unterhaltung der Berghalde an der Grundschule. Dort soll ein Bewirtschaftungsstreifen für 6 000 Euro frei gerodet werden, um den dortigen Bewuchs mit entsprechendem Gerät einfacher zu erreichen und zu schneiden. Den letzten Punkt auf der Prioritäten-Liste bilden Reparaturmaßnahmen an der Hüttenstraße zum Preis von 33 000 Euro. Die dortige Regengosse weist nach Worten der Gemeindedirektorin an einigen Stellen Absenkungen auf, weswegen beispielsweise auch anliegende Bordsteine in Mitleidenschaft gezogen werden.
Diese Liste ist allerdings noch mit Vorsicht zu genießen, da es sich zum einen nur um eine Empfehlung an den Gemeinderat handelt und zum anderen der endgültige Haushaltsentwurf erst im Februar vorgelegt wird.

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