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Bläserklasse besucht Grundschüler

Nienstädt Bläserklasse besucht Grundschüler

Wie schwierig es ist, aus Tuba, Trompete und Saxofon einen klaren Ton herauszubekommen, haben die Viertklässler der Nienstädter Grundschule erfahren.

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Riesige Herausforderung: Lilly (links) aus der Bläserklasse zeigt den Grundschülern, wie man aus der Tuba einen Ton herausbekommt.

Quelle: kil

Nienstädt. Um den Kindern ihre Instrumente näher zu bringen, war gestern eine Bläserklasse des Ratsgymnasiums zu Gast bei den „Kleinen“.

Die Kooperation der beiden Schulen besteht seit elf Jahren. „Musik macht mehr Lust, zur Schule zu gehen“, sagte Andreas Meyer, Leiter der jungen Bläser. Und Bettina Bosien-Wildhagen, Musiklehrerin der Grundschule, erklärte: „Vielleicht denkt der eine oder andere heute: Mensch, das ist doch auch was für mich.“

Mit Songs von den Beatles bis zu den Blues Brothers wollten die Sechstklässler die Grundschüler auf den Geschmack bringen. Mit Erfolg: „Ich will auch in die Bläserklasse. Das ist voll cool. Am liebsten möchte ich Glockenspiel spielen“, erzählte Sophie. Jan gefällt dagegen das Fagott besser. „Das ist super, weil man damit so tiefe Töne machen kann.“ An der rund acht schweren Tuba von Lilly aus der Bläserklasse versuchte sich gestern auch die kleine Janne. „Es war schon ein bisschen schwierig“, fand sie, schaffte es aber trotzdem, dem großen Instrument einen Laut zu entlocken. Wie man auf dem Altsaxofon spielt, zeigte Alissa den Grundschülern. „Es war schwer, einen Ton herauszukriegen“, meinte Darina, nachdem sie sich daran ausprobiert hatte. Ihre Wahl fiel dann aber doch auf ein anderes Instrument: „Ich möchte Klarinette oder Querflöte spielen.“

Wenn man sich auf dem Gymnasium dafür entscheidet, in die Bläserklasse zu gehen, stünden vier Stunden Musik und eine Stunde Privatunterricht auf dem Stundenplan, sagte Meyer. Die Instrumente verleihe die Schule kostenlos. Auch Vorkenntnisse seien nicht zwingend nötig. kil

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