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Den zweiten Stern gesichert

Nienstädt/ Sportfreundliche Schule Den zweiten Stern gesichert

Jonglieren, Handstand und Turnen – für die Schüler der Grundschule Nienstädt gehört das zum Alltag. Da verwundert es nicht, dass die Auszeichnung als „Sportfreundliche Schule“ nun für drei weitere Jahre verlängert wurde. Bei einer Feierstunde in der Aula zeigten die Kinder, dass Sport mehr als nur ein Pflichtprogramm sein kann, und gaben eine Kostprobe ihrer Turnfähigkeiten.

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Anhand einer eigens einstudierten Choreografie geben die Grundschüler eine Kostprobe ihrer akrobatischen Turnfähigkeiten. 

Quelle: tbh

Nienstädt. Unter der Leitung von Sportlehrerin Genia Al Ali hatten die Schüler der dritten und vierten Klasse eine Choreografie einstudiert, die bei den Gästen für Begeisterung sorgte. Sie ließen Hula-Hoop-Reifen um ihre Hüften kreisen, schlugen Räder und schafften spielend den Handstand. Bunte Tücher flogen, und sogar artistische Elemente, wie das Balancieren von Tellern auf einem Stab, waren Teil der Show. Mit einem deutschen Text zu der Melodie von „Stairway to Heaven“, einem Klassiker der Rockmusik, sorgte die Schulband unter Leitung von Meinolf Berendes für musikalische Genüsse, bevor die Gäste zu einem Imbiss im Anschluss an die Feier eingeladen wurden.

Um die Auszeichnung zu erhalten, sind „weit über dem Durchschnitt liegende Aktivitäten und außerunterrichtliche Bewegungsangebote vorzuhalten, wie Angelika Dierking, Fachberaterin für Schulsport in Schaumburg erklärte. Dazu gehört auch, auf gesunde Ernährung zu achten, entsprechende Sportanlagen bereitzustellen, mit örtlichen Vereinen zu kooperieren und Fortbildungsprogramme für Lehrer durchzuführen. Für die Grundschule Nienstädt sei das jedoch nichts Außergewöhnliches.

Seit nunmehr drei Jahren kooperiert die Grundschule mit dem TSV Liekwegen. Jonglieren ist ein Schwerpunkt im dritten Schuljahr. Sogar eine Golf-AG wurde eingerichtet. Gemeinsam mit den Landfrauen lernen die Schüler, mit frischen Produkten zu kochen. Auch wissen die Kinder, woher frisches Obst kommt. Auf dem Grundstück stehen mehrere Apfelbäume.

Stolz nahm Schulleiter Helmut Quander das Schild entgegen, auf dem nun schon zwei Sternchen unter der Auszeichnung „Sportfreundliche Schule“ prangen. Das „Tripple“, da ist er sich sicher, wird die Schule in drei Jahren auch schaffen. Ein Anliegen lag dem Schulleiter dennoch auf dem Herzen: „Kinder müssen mehr Sportunterricht haben.“ Eine dritte Sportstunde ist aus seiner Sicht dringen nötig, um beispielsweise zusätzlichen Schwimmunterricht zu dem regulären Sportstunden anbieten zu können.

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