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Der Wiehenbrink wird hübsch gemacht

Sülbeck Der Wiehenbrink wird hübsch gemacht

Die Realgemeinde Sülbeck will sich in diesem Jahr die rund 900 Quadratmeter große Grünfläche am Fuß der Kirche vornehmen, um sie ansehnlicher zu machen und Gefahrenstellen zu beheben.

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Wie die Realgemeinde Sülbeck den Wiehenbrink verschönern will, weiß Vorsitzende Petra Ritter.

Quelle: bab

Sülbeck. Der Wiehenbrink ist das gemeinschaftliche Eigentum der Realgemeinde, die es an die Gemeinde Nienstädt verpachtet hat.

Die Realgemeinde ist eine Körperschaft öffentlichen Rechts, wie deren Vorsitzende Petra Ritter erklärt. Sie ist historischen Ursprungs, und in Sülbeck entstand der Zusammenschluss aus den ersten 32 Haus- und Hofstellen im Jahr 1899. Eine Realgemeinde ist, wie der Name andeutet, an bestimmte und reale Dinge geknüpft. In diesem Fall ist das gemeinsamer Grundbesitz. Die Real-Rechte, die auf den Immobilien liegen, wurden von Generation zu Generation weitergegeben, erläutert Ritter. Heute seien es noch 31 Mitglieder. Mindestens zwei Drittel seien Ur-Sülbecker, wie Ritter überschlägt. Auch die Pfarrei, Küsterei und das Zechenhaus gehören dazu.

Am Fuß der Kirche Zum Heiligen Kreuz hatte die politische Gemeinde 1973 eine Mauer auf dem Wiehenbrink errichten lassen. Auch Bäume und Büsche wurden gepflanzt, von denen einige gerodet worden sind. Nun ist es nach Meinung der Realgemeinde an der Zeit, die Mauer neu zu verfugen und standsicher zu machen, weil sie im Laufe der Jahre einige Schäden aufweist. Wie Ritter sagt, soll auch die Gestaltung der Grünanlage erneuert werden.

Die Hürde ist allerdings die Finanzierung. „Die Gemeinde sagt, sie kann es nicht“, berichtet Ritter darüber, dass Nienstädt als Pächter kein Geld für die Maßnahme übrig habe. Und die Realgemeinde nimmt nicht einmal Mitgliedsbeiträge, aus denen sie das Projekt stemmen könnte. Die Pachteinnahmen für den Wiehenbrink erbringen lediglich 25 Euro pro Jahr.

Ritter hat sich deshalb nach Sponsoren umgeschaut und auch welche gefunden. Einige Mitglieder wollen sich ebenfalls engagieren. Die alte Bank hat die Realgemeinde bereits zum Aufarbeiten gegeben. Und die Sanierung der Mauer kann die Realgemeinde mit den Spendengeldern bezahlen. Ritter hat noch einige Ideen für die Bepflanzung. „Wir wollen das jetzt vernünftig herstellen, sodass für die Gemeindearbeiter nicht soviel Arbeit anfällt“, kündigt sie an. „Die letzten Jahre war es wirklich nicht mehr schön.“

Dieser Fall hat die Realgemeinde zum Nachdenken gebracht. „Wir überlegen, ob wir 20 Euro Pflegebeitrag von den Mitgliedern erheben“, sagt Ritter. Denn wegen der klammen Haushaltslage der Pächterin, der Gemeinde Nienstädt, rechnet die Realgemeinde nicht mit Investitionen von dieser Seite. bab

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