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Nienstädt Der blinde Griff in die Löwengrube
Schaumburg Nienstädt Nienstädt Der blinde Griff in die Löwengrube
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18:18 18.09.2011
Vertrauen auf die Sinne: Mit verbundenen Augen Gemüse erkennen. Quelle: svb
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Sülbeck (svb)

Was „Daniel in der Löwengrube“ durchleben musste, konnten die Gemeindekinder am Sonntag in verharmloster Version nachempfinden. Bei einem blinden Griff in die Löwengrube konnten sie beweisen, wie mutig sie sind. Hinter einer Decke warteten für die meisten eklige Gegenstände wie Wackelpudding mit Spinnen, eine Klobürste – natürlich neu und unbenutzt – sowie Toilettenpapier mit Nutella.

Beim Erfühlen schallte schon mal der eine oder andere Schrei durchs Gemeindehaus. Weniger ekelig ging es beim Ertasten von Gemüse mit verbundenen Augen weiter. Paprika und Gurken wurden ohne Schwierigkeiten erkannt und anschließend „aufgefuttert“. Für Erfrischungen zwischen den Stationen sorgte die „Oase“ mit Apfelschorle, Wasser und Fladenbrot.

Dass Freunde einander helfen können und müssen, lernten die Kibiwo-Kinder auf einer Isomatte, die sie nur mit den Füßen auf die andere Seite drehen mussten. Obwohl der Boden nicht berührt werden durfte, schafften es die meisten – und zwar mit Teamwork. Auch beim Dreibein-Lauf, bei dem zwei Läufer jeweils ein Bein zusammengebunden bekamen, waren gut aufeinander abgestimmte Freunde im Vorteil.

Außerdem musste eine Geheimschrift entziffert und durch ein Spinnennetz gekrabbelt werden. Unter dem Motto „Träume deuten“ dachten sich die jungen Rallyeteilnehmer eine eigene Geschichte aus, die sie aus einem Bilderbuch ohne Text mit viel Fantasie verfassen mussten.

Während der Rallye ging es in dem 150 Jahre alten Kirchenschiff musikalisch schwungvoll zu. Das Konzert zum Kirchweihfest mit mehreren Gemeinde-Gruppen und Chören und dem Motto „Die swingende Kirche“ versetzte das alte, aber alles andere als marode Kirchenschiff in Schwingungen. Das Donnern der Trommelgruppe „hand to hand“ ließ die Kirche regelrecht erbeben.

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