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Feuerteufel schlägt wieder zu

Drei Autos und Reifen im Nienstädter Gewerbegebiet in Brand gesteckt Feuerteufel schlägt wieder zu

Der Nienstädter Feuerteufel hat am Sonnabend offenbar wieder zugeschlagen. Anfang September hielten die Feuerwehr sechs Brände in sechs Tagen auf Trab. Dann war es drei Wochen lang still. Jetzt haben die Flammen wieder gelodert und die Polizei geht auch in diesem Fall von Brandstiftung aus. Der Unbekannte zündete im Gewerbegebiet Schnatwinkel unter anderem drei Fahrzeuge eines Autohauses an. Verletzt wurde niemand.

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Nienstädt. Als die Brandbekämpfer am Einsatzort ankamen, standen bereits drei Gebrauchtwagen sowie ein meterhoher Reifenstapel in Flammen. Den Feuerwehrleuten gelang es zügig, den Brand zu löschen und das Übergreifen der Flammen auf ein angrenzendes Gebäude weitestgehend zu verhindern. Allerdings ist die Halle durch den nahen Brandherd in Mitleidenschaft gezogen worden.
Dass das Feuer so schnell entdeckt und gelöscht werden konnte, ist einem glücklichen Umstand zu verdanken. Denn der Brandmeister vom Dienst der Stadthäger Feuerwehr passierte kurz nach der ersten Alarmierung um 22.40 Uhr zufällig mit seinem Kommandowagen die Unglücksstelle. Sofort hob er die Alarmstufe an und orderte einen Löschzug der Stadthäger Feuerwehr inklusive Hubrettungsbühne nach Nienstädt an. Davor waren die Einsatzkräfte noch von einer „unklaren Rauchentwicklung“ ausgegangen. „Da haben wir eine Menge Glück gehabt“, kommentiert Einsatzleiter Jörn Wille.
So schafften es die etwa 90 Feuerwehrleute unter Einsatz von Schaummittel, die drei Autos sowie die etwa 100 brennenden Reifen innerhalb einer Stunde zu löschen. Neben der Stadthäger Feuerwehr waren mehrere Wehren der Samtgemeinde Nienstädt an dem Einsatz beteiligt, unter anderem Liekwegen, Nienstädt und Helpsen.
„Nach derzeitigem Ermittlungsstand muss von Brandstiftung ausgegangen werden“, sagt ein Sprecher der Polizei. Wille schlägt in diese Kerbe. „Da muss einer nachgeholfen haben“, sagt der Einsatzleiter. Angaben zur Schadenshöhe konnte die Polizei nicht machen.
Womöglich handelt es sich beim jüngsten Brand um denselben Täter, der bereits vor etwa einem Monat an selber Stelle zwei Gebrauchtwagen angezündet hatte. Außerdem standen kurz darauf ein Carport sowie ein Holzhaus in Sülbeck, ein Holzschuppen in Stemmen und Strohballen in Seggebruch in Flammen.

js

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