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Ein Dankeschön für die Beetpaten

Ehrenamtliche Grünpfleger Ein Dankeschön für die Beetpaten

Wer arbeitet und dies sogar ehrenamtlich, der soll auch mal genießen. Unter diesem Motto hat die Gemeinde Nienstädt erstmals die Bürger eingeladen, die sich regelmäßig und oft schon seit vielen Jahren um öffentliche Grünflächen vor allem an Straßenrändern und Parkbuchten kümmern.

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Renate Schaper (links) und Krimhild Schmidt kümmern sich um Parkbuchten am Kirchweg.

Quelle: sk

SÜLBECK. 48 Gäste folgten der Einladung ins Hexenhaus.

Im Namen aller Ratsmitglieder dankte Bürgermeister Gerhard Widdel den fleißigen Grünpflegern und rief ihnen zu: „Bitte weitermachen!“ Wer was wann wo macht, sei nicht leicht zu erkunden gewesen, erklärte Widdel. Denn etliche Nienstädter kümmern sich ganz selbstverständlich schon jahrelang um öffentliche Beete und Grünstreifen – unangemeldet und längst bevor die Gemeinde vor zwei Jahren begonnen hat, auf ihrer Homepage zur Grün-Patenschaft aufzurufen. (www.gemeinde-nienstaedt.de). Wer bislang noch nicht erfasst ist, solle sich melden, „damit wir das nächste Mal den Saal noch voller kriegen“, sagte Widdel.

Erst die Arbeit, dann der Kaffee

Leckeren Himbeerkuchen ließen sich unter anderem Renate Schaper (62) und Krimhild Schmidt (65) schmecken. Sie kümmern sich um die Parkbuchten am Kirchweg, bestücken die Pflanzringe saisonal – auch mit Pflanzen aus ihrem eigenem Bestand. Darüber hinaus schauen die Nachbarinnen alle vier Wochen nach dem Rechten, sammeln zum Beispiel Müll ein. Und dann gibt es hinterher eine Tasse Kaffee. Die Aktion für die Allegemeinheit fördert auch die Nachbarschaft.

Das selbst Pflanzen gestiftet werden, ist aber nicht notwendig. „Wir liefern auf Wunsch die Sträucher“, erklärte Gemeindedirektorin Sandra Wiechmann.

125 Pflegepunkte sind in Nienstädt zu bearbeiten, für 60 haben sich bis jetzt Bürger gefunden. Über weitere Pflegepaten würde sich die Gemeinde freuen. Wer Interesse an einer Patenschaft hat, kann sich im Gemeindebüro, Telefon (05724) 913836, melden. sk

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