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Eine Viertelmillion Euro für Straßenlaternen

Nienstädt / Bauausschuss Eine Viertelmillion Euro für Straßenlaternen

Die Pläne der Gemeinde Nienstädt, die eigene Straßenbeleuchtung zu sanieren, nehmen konkrete Formen an. Ein Konzept ist dem Bauausschuss vorgestellt worden. Etwa 256000 Euro betragen die voraussichtlichen Kosten.

Nienstädt. Nienstädt (gus).   Der Tausch alter Quecksilberdampflampen gegen neue, energiesparende Leuchten ist vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Zahlreiche Kommunen sind dem bereits nachgekommen. Das Bundesumweltministerium gewährt einen Zuschuss in Höhe von 25 Prozent (85000 Euro) der Gesamtkosten. Ziel ist es, mit LED-Technik bis zu 60 Prozent an Energie einzusparen.

 E.on-Mitarbeiter Matthias Wolff erläuterte dem Bauausschuss die Details des Vorhabens. Und er erinnerte daran, dass E.on bereits für die Umstellung der Straßenbeleuchtung in Helpsen (2009) und Seggebruch (2010) verantwortlich war. Dort seien aber noch Natriumdampflampen eingesetzt worden. Für Nienstädt ist der Austausch so teuer, weil sich 460 Laternen in der Gemeinde befinden. Die 256000-Euro-Investition soll sich nach etwas mehr als neun Jahren wegen der geringeren Stromkosten amortisiert haben. Auch wegen des Zuschusses vom Bund. Dies wurde auf Grundlage eines Strompreises von 18 Cent pro Kilowattstunde errechnet.

 Die Laternen bekommen auch eine neue Gestalt. Zwar bleiben die Masten erhalten, doch die Laternenköpfe werden ausgetauscht. Derzeit sind in Nienstädt in größerer Anzahl Pilzleuchten, Langfeldleuchten, Kofferleuchten und Bogenleuchten sowie vereinzelt zwei weitere Modelle im Einsatz. Künftig soll es ein einheitlicheres Erscheinungsbild geben. Die Lichtfarbe soll weiß bleiben. Laut Koch ist dies in punkto Helligkeitsausbeute die sinnvollste Lösung.

 Nachts soll die Leistung der Laternen auf 50 Prozent gesenkt werden. Eine komplette Abschaltung ist nicht geplant. Mit dieser Maßnahme kann die Gemeinde auf die Förderung seitens des Bundes setzen.

 Grundsätzlich geht Wolff davon aus, dass sich nach der Umrüstung Bürger über fehlende Helligkeit beschweren. Dies sei eine subjektive Wahrnehmung, die Leuchtkraft nehme nicht ab. Das Licht werde mit LED-Technik aber stärker auf Gehweg und Straße konzentriert. Das fehlende Streulicht, das in den weiteren Umkreis und damit auch in Gartenflächen ausstrahlt, falle weg. Dies resultiere in der Annahme, es sei insgesamt dunkler.

 Die Ratsmitglieder machten sich ein Bild vom künftigen Licht und waren positiv beeindruckt. Denn direkt vor dem Verwaltungssitz ist bereits eine Leuchte der neuen Generation im Probeeinsatz. Abgestimmt wurde nicht, der Gemeinderat muss bei seiner Haushaltsberatung entscheiden, ob das Geld bereitgestellt wird oder nicht.

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