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Nienstädt Feuerwehr hält Nachtwache
Schaumburg Nienstädt Nienstädt Feuerwehr hält Nachtwache
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00:27 24.12.2014
Rund 200 Feuerwehrmänner kämpfen mit Löschschaum und Wasser gegen die lodernden Flammen. Quelle: rg
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Nienstädt

Nienstädt.  Nachdem das Feuer am Freitag gegen 16 Uhr ausgebrochen war, zogen die größten Feuerwehreinheiten erst gegen 22 Uhr wieder ab, berichtet Einsatzleiter Jörn Wille. In Drei-Stunden-Schichten hielten die Feuerwehrmänner dann Nachtwache, denn unter dem Blech- und Kunststoffschutt kam es wiederholt zu Nachbränden.

Auch Sonnabend und Sonntag war die örtliche Feuerwehr noch vor Ort, um die Brandstelle zu kontrollieren und Glutnester zu bekämpfen, erklärt Sebode.
Ein Feuer dieses Ausmaßes habe es in Nienstädt seit dem Brand der Müllkippe vor rund 20 Jahren nicht mehr gegeben, erinnert sich Wille. „Wir können froh sein, dass der Wind die Rauchwolke in Richtung Stadthagen getrieben hat“, sagt er. Wäre der Qualm ins Nienstädter Wohngebiet gezogen, hätten die Einwohner womöglich evakuiert werden müssen. Die umliegenden Firmen im Gewerbegebiet hätten glücklicherweise keinen Schaden genommen.

Auch die Tageszeit habe der Feuerwehr in die Karten gespielt, meint Wille. Da am Nachmittag bereits viele Einsatzkräfte im Feierabend waren, sei es ihnen möglich gewesen, schnell zum Einsatzort zu gelangen. Kleine Problem habe dagegen die Wasserversorgung erzeugt. Aufgrund der riesigen Menge an nötigem Löschwasser, mussten die Feuerwehrmänner erst eine Verbindung zu weiter entfernten Wasserquellen herstellen.

Die Brandermittler können ihre Arbeit erst heute aufnehmen, da die Ruine am Wochenende noch nicht freigegeben war. Zur Ursache des Feuers gibt es noch keine Informationen.

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