Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 4 ° Regen

Navigation:
„Fluch der Karibik“ klingt durch die Kirche

Sülbeck / Posaunenchorjubiläum „Fluch der Karibik“ klingt durch die Kirche

Fulminante Klänge sind am Wochenende aus der Sülbecker Kirche gedrungen, als bis zu 100 Blechbläser das 25jährige Jubiläum des Posaunenchores gefeiert haben. Beim Konzert zeigten nicht nur die Nachwuchsbläser aus Sülbeck ihr Können, sondern auch die aus Bückeburg, Großenheidorn, Hagenburg, Heuerßen, Lauenhagen, Meerbeck, Meinsen, Stadthagen und Vehlen.

Voriger Artikel
Repertoire „von Bach bis Beatles“
Nächster Artikel
Kinder „feuern“ ohne Munition

„Kastanienkometen“ rascheln im Takt des Ouvertüren-Sturms.

Quelle: lmh

Sülbeck (lmh). „Wir haben bewegte 48 Stunden hinter uns“, berichtete Chorleiter Christian Müller. Unter dem Motto „Red kein Blech – spiel’s lieber“ hatten die Musiker auf dem Pfarrgelände ein Zeltlager organisiert. Das gemeinsame Musizieren stand dabei im Mittelpunkt, aber auch die Geselligkeit – für die Betreuer unfreiwillig über den Zapfenstreich hinaus - kam nicht zu kurz. „Nur so viel: Ich habe heute Nacht nicht geschlafen“, grummelte Müller, jedoch mit einem Lächeln in den Augenwinkeln.

Beim Bläsernachwuchs kam die Aktion gut an. „Ja, wir hatten wenig Schlaf, aber vom Musikalischen her was das schon echt gut“, urteilte Jan-Philipp Wagner aus Liekwegen. „Wir haben ziemlich viel geprobt und auch alles gut geschafft“, so der 17-Jährige weiter. Felix Riemenschneider (16) aus Hörkamp-Langenbruch stimmte zu: „Den Blechbläser-Nachwuchs zu fördern, ist mit dieser Aktion auf jeden Fall gut gelungen.“ Die zehnjährige Larissa Maria Bittner aus Heuerßen erzählte: „Das war ganz lustig. Wir sind leider am ersten Tag ein bisschen zu spät gekommen, aber wir haben trotzdem viel gelernt. Ein Stück, das wir heute gespielt haben, habe ich zum Beispiel gestern erst gelernt, das konnte ich vorher noch gar nicht.“

Die Ergebnisse konnten sich hören lassen. Fanfaren und Kirchenmusik von Traugott Fünfgeld kam beim Konzert in der Sülbecker Kirche ebenso zum Einsatz wie die von Simon Langenbach speziell zur Ausbildung von Blasmusikern geschriebene Suite und Intrade. Den größten Applaus bekamen freilich die modernen Stücke mit Wiedererkennungswert: die Filmmusik aus „Fluch der Karibik“ und „Everybody need Somebody“ aus „The Blues Brothers“.

Die Bläser hatten noch einen Festgottesdienst zu absolvieren, für den Müller „noch mehr Musiker und noch mehr Posaunen“ versprach.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Online suchen, Angebot finden, einkaufen gehen: Das steckt in Kurzform hinter „Kauf hier – lokal & digital“. Eine Auswahl aktueller und preislich besonders attraktiver Produkte finden Interessierte stets auf unserer Homepage... mehr

Schaumburg