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Gemeinde will Gewerbegebiet erweitern

Nienstädt Gemeinde will Gewerbegebiet erweitern

Das Nienstädter Gewerbegebiet am Schnatwinkel, nördlich der B65, ist proppenvoll – und wenn es nach dem Willen der Gemeinde geht, könnte das Gebiet sogar noch erweitert werden, um noch mehr Firmen in die Gemeinde zu locken.

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Die vielen Schilder zeigen es: Das Gewerbegebiet im Schnatwinkel ist mit rund 30 Firmen gut gefüllt.

Quelle: kil

Nienstädt. Anfragen von interessierten Unternehmen, die sich erweitern oder neu ansiedeln möchten, gebe es jedenfalls, sagt Gemeindedirektorin Sandra Wiechmann. Das Problem ist nur: Die Flächen, auf die es Nienstädt abgesehen hat, befinden sich im Besitz der Fürstlichen Hofkammer. Und die ist nach Angaben von Wiechmann noch nicht bereit, ihr Grundstück zu verkaufen. „Wir sind in Verhandlungen“, sagt die Gemeindedirektorin. Die Gespräche liefen schon seit rund einem Jahr.

Die Gemeinde würde ihr Gewerbegebiet gerne auf der Nordostseite erweitern. Es geht dabei um einen grünen Streifen, der zwischen Bundesstraße und der Straße Hohes Feld verläuft. Dieser wird derzeit von der Hofkammer bewirtschaftet.

Das Gewerbegebiet ist eine gute Einnahmequelle für Nienstädt. Mit rund 30 Firmen ist das Areal am Schnatwinkel so gut wie voll. Mit Leerständen hat die Gemeinde in diesem Bereich nicht zu kämpfen. Auch der ehemalige Aldi-Markt konnte in diesem Jahr wieder neu belebt werden. Im November hat dort der Handwerkermarkt „Schlau“ eröffnet.

Der erste Gewerbetreibende, erinnert sich Bürgermeister Gerhard Widdel, habe sich dort in den Siebzigern angesiedelt: „Witte und Sohn“ gab den Anstoß, dort ein Gewerbegebiet zu errichten – mit Erfolg. Die erste Erweiterung, auf welcher der aktuelle Bebauungsplan fußt, gab es 1993. Die Nähe zur Bundesstraße und zum Georgschacht ist Wiechmann zufolge sehr günstig. Außerdem seien die Grundstückspreise dort nicht so hoch wie in den Mittelzentren.

Wiechmann und Widdel hoffen, dass sich die Hofkammer noch umstimmen lässt. Ohne Ersatzflächen werde es aber nicht gehen, meint Wiechmann. Ein entsprechendes Angebot habe die Gemeinde der Hofkammer bereits gemacht. kil

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