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Genossen und gelitten

SV 09 verabschiedet Vorsitzenden Genossen und gelitten

Klaus Rinne, 22 Jahre lang Vorsitzender des Sportvereins (SV) Nienstädt 09, hat sich in der Hauptversammlung nicht zur Wiederwahl gestellt und das bereits im Vorfeld angekündigt.

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Jörg Nielaczny (rechts) bedankt sich bei Klaus Rinne für dessen 22-jährige Vereinsführung.

Quelle: sk

Nienstädt. Da weder der stellvertretende Vorsitzende Jörg Nielaczny (37) für das Amt kandidieren wollte und sich auch keine anderer fand, soll nun über eine alternative Form der Vereinsführung nachgedacht werden.

 Klaus Rinne will den Vorsitz in jüngere Hände abgeben – nicht etwas aus Frust. Es habe zwar auch Zeiten mit heftigem Gegenwind gegeben. Manchmal sei er sprachlos oder gar verletzt gewesen oder habe sich geärgert. Er habe halt „genossen und gelitten“, nie aber die Führungsaufgabe als Last, sondern immer als Herausforderung wahrgenommen. Er habe dem Verein viel gegeben und viel geschenkt bekommen. Rinne sieht den SV 09 für die Zukunft gut aufgestellt und scheide „mit großer innerer Zufriedenheit“ aus dem Amt. Dem Verein bleibt er treu: Er ließ sich für zwei Jahre zum Kassenwart wählen.

 Der Vorsitz bleibt zunächst vakant bis über ein neues Vorstandsmodell – etwa statt eines Vorsitzenden ein Gremium einzusetzen – entschieden ist. Für ein solches müsste allerdings die Vereinssatzung geändert werden. Diese Änderung will der verbleibende Vorstand ausarbeiten und in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung, die Anfang nächsten Jahres stattfinden könnte, zur Abstimmung stellen.

 In den regulären Wahlen wurde Jörg Nielaczny im Amt des Vizevorsitzenden bestätigt. Dessen Vater Helmut Nielaczny bleibt Werbewart. Mit zwei Gegenstimmen wurde Edmund Ilsemann zum Jugendwart wiedergewählt. Das bislang vakante Amt des Schriftführers übernimmt jetzt Ernst Siepmann. Fußballobmann bleibt Nico Ilsemann. Die Spartenleiter wurden allesamt bestätigt. Der Ältestenrat ist mit Gerd Widdel, Gerd Albes, Manfred Jordan und Helmut Spier besetzt.

 Für die Zukunft des Vereins sieht Jörg Nielaczny eine Reihe von Aufgaben: Neue Sparten sollen ins Leben gerufen werden, zum Beispiel für Familien. Nielaczny: „Da sind wir ein bisschen stehen geblieben.“ Neues Finanzierungspotenzial soll erschlossen werden, zum Beispiel über Kreis- und Landessportbund. Weiterhin soll die Vereinsgastronomie modernisiert und das Sporthaus renoviert werden. Und man wolle Vereinsaktivitäten wieder aufleben lassen. Dabei legte Nielaczny den Vereinsmitgliedern ans Herz: „Der Vorstand ist nicht für alles zuständig.“ Er gebe aber jegliche Unterstützung für alle, die mitarbeiten wollen. sk

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