Volltextsuche über das Angebot:

29 ° / 14 ° wolkig
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland RND

Navigation:
Grimm geht

Abschied vom Pastor Grimm geht

Nach knapp zwei Jahren verlässt Michael Grimm die Kirchengemeinde Sülbeck. Der Pastor hatte seit März 2013 die Vakanzvertretung im Pfarramt II der evangelischen Kirchengemeinde inne und bricht nun zu „neuen Ufern“ auf – auf eigenen Wunsch.

Voriger Artikel
Leuchtende Kinderaugen
Nächster Artikel
Kinderspaß und Posaunenchor

Michael Grimm

Quelle: r

Sülbeck. Die Stelle in Sülbeck sei von Anfang an „kein Posten mit Zukunft“ gewesen, erklärt Grimm.

 Eine neue Herausforderung findet der Theologe ab dem 1. Januar bei der Schaumburg-Lippischen Landeskirche. Dort wird er Aktivitäten und Veranstaltungen anlässlich des Reformationsjubiläums im Jahr 2017 mitgestalten.

 Grimm ist „gespannt“ auf das, was nun vor ihm liegt. Schon von 2011 bis 2013 arbeitete er im Projektbüro für den Reformprozess „Kirche im Aufbruch“ der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Hannover, wo er bereits an den Planungen für das Jubiläumsjahr beteiligt war. Zudem wird Grimm eine „Springer“-Funktion bei der Landeskirche haben und den Superintendenten des Kirchenbezirks West unterstützen.

 Er sei „in schwierigen Zeiten“ nach Sülbeck gekommen, erzählt Grimm. Damals hatten beide Pastoren – Andreas Hecht und Hartmut Ahrens – die Kirchengemeinde verlassen, und der ehemalige Pastor aus Lindhorst trat die Vakanzvertretung an. Grimm spricht mit Blick auf die vergangenen Monate von einer „sehr interessanten“ Übergangszeit, die nun zu Ende geht.

 Die zweite Pfarrstelle in Nienstädt soll im kommenden Jahr sowieso aufgelöst werden, berichtet Grimm. Denn größere Kirchengemeinden sollen künftig mit kleineren kooperieren. In diesem Fall arbeiten die Gemeinden Wendthagen und Sülbeck miteinander. Die Pastoren beider Gemeinden können dann auch Aufgaben in der Nachbargemeinde übernehmen. Damit wäre seine Stelle sowieso überflüssig geworden, sagt Grimm.

 Der Pressesprecher der Schaumburg-Lippischen Landeskirche wollte sich hingegen noch nicht konkret zu einer Nachfolgeregelung äußern. Da sei noch nichts „spruchreif“, meint er und verweist auf die langfristige Entwicklung der Landeskirche bis 2020. Dabei geht es darum, die flächendeckende Präsenz der Kirche zu erhalten, indem die Kirchengemeinden auch über die Ortsgrenzen hinweg miteinander kooperieren und sich gewisse Aufgaben teilen.

Von Kirsten Elschner

 Grimms Verabschiedung aus Sülbeck ist für Sonntag, 11. Januar, ab 10.45 Uhr im Gottesdienst der Sülbecker Kirche „Zum Heiligen Kreuz“ geplant.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Online suchen, Angebot finden, einkaufen gehen: Das steckt in Kurzform hinter „Kauf hier – lokal & digital“. Eine Auswahl aktueller und preislich besonders attraktiver Produkte finden Interessierte stets auf unserer Homepage... mehr

Schaumburg