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Nienstädt Grimm geht
Schaumburg Nienstädt Nienstädt Grimm geht
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00:20 14.01.2015
Michael Grimm hält seine letzte Predigt an der Kanzel. Quelle: mak
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Sülbeck

Manzke habe in den vergangenen Wochen einige Gespräche mit Mitgliedern der Gemeinde geführt, die ihre Enttäuschung über den Weggang des Pastors kundtaten. „Ich weiß, dass einige in der Gemeinde es gern gesehen hätten, wenn Dein Dienst fortgeführt würde“, sagte Manzke. Er ermahnte die Gemeinde jedoch dazu, die Entscheidung des Pastors anzunehmen. „Lasst uns gemeinsam die Spuren weiterführen, die er gelegt hat.“

 In seiner letzten Predigt in der Kirche „Zum heiligen Kreuz“ sprach sich Grimm gegen die weltlichen Standards aus, die in vielen Gemeinden für Neid und Missgunst sorgen. „Für Gott geht es nicht darum, wer der Schönste, der Coolste oder der Wortgewandteste ist“, auch die eher Unscheinbaren zählen zur Gemeinschaft der Heiligen.

 Manzke verabschiedete Grimm schließlich mit seinem Segen und beendete so offiziell den Dienst des Pastors. In Sachen Nachfolge habe sich die Landeskirche noch nicht festgelegt, wie Manzke verriet. „Die zweite Pfarrdienststelle für Sülbeck ist bis 2020 festgelegt, nun müssen wir entscheiden, und dabei wollen wir uns Zeit nehmen.“

 Dass Manzke lediglich einen Teil des Gottesdienstes leitete, „lag übrigens nicht daran, dass ich verschlafen habe“, wie er schmunzelnd erzählte. Er ist lediglich auch für einen wichtigen Gottesdienst in Bückeburg eingeteilt gewesen. Durch den ersten Teil des Abschiedsgottesdienstes führte der Sülbecker Pastor Jens Hauschild.

 Für die Landeskirche wird Grimm ab sofort Aktivitäten anlässlich des Jubiläumsjahres 2017 mit vorbereiten. Außerdem wird er dem Superintendenten des Kirchenbezirks West der Landeskirche zur Unterstützung zugeordnet. mak

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