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Hort und Krippe haben Zulauf

Erhöhung der Gebühren wird empfohlen Hort und Krippe haben Zulauf

Die Gemeinde Nienstädt wird bei der nächsten Ratssitzung über die Erhöhung der Hortgebühren beschließen. Der Kinder- und Jugendausschuss hat dem Rat eine Erhöhung um zehn Euro monatlich empfohlen.

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Susanne Cording (rechts) zeigt Gemeindedirektorin Sandra Wiechmann den Krippenbus.

Quelle: bab

Nienstädt. Wie Gemeindedirektorin Sandra Wiechmann erläuterte, sei Nienstädt die letzte Gemeinde, die die Gebührenanpassung vornimmt.
Wie berichtet hat der Hort in der Samtgemeinde regen Zulauf und um den Kostendeckungsgrad zu verbessern, wurde in der Samtgemeinde und den übrigen Mitgliedsgemeinden die Erhöhung beschlossen. Auch Nienstädt sieht die Notwendigkeit. Anett Panten, Leiterin des Nienstädter Horts, berichtete dem Ausschuss über die Anmeldezahlen, die – wie berichtet – in den vergangenen Jahren stetig gestiegen sind. Wiechmann wies darauf hin, dass die Samtgemeinde mehr Plätze schaffen werde.

Sehr begehrt seien auch die Krippenplätze, wie die Leiterin des Liekweger Kindergartens, Susanne Cording berichtete. „Unsere 15 Krippenplätze sind belegt und sehr gefragt“, sagte sie. Im Sülbecker Kindergarten sind laut Leiterin Peggy Jasbinschek momentan neun Krippenplätze belegt.

Die Leiterinnen der Einrichtungen trugen dem Ausschuss ihre Wünsche für 2016 vor, die die Gemeinde in den Haushaltsberatungen möglichst berücksichtigen soll. Die Krippe in Liekwegen möchte Ausflüge machen und wünscht sich deshalb „einen zweiten Krippenbus“. Aber „mit Motor“, wie Cording angab. Ein unmotorisiertes Gefährt mit sechs Sitzplätzen ist im Kindergarten bereits vorhanden.

Im Hort fehlen laut Panten noch Gardinen, um die Geräusche ein wenig zu dämpfen. Außerdem müsste ein zweiter Computer angeschafft werden.
Die Wünsche für die Kita in Sülbeck für dieses Jahr formulierte Jasbinschek. Demnach benötigt die Einrichtung einen neuen Herd, eine neue Garderobe und einen Gruppensatz Stühle. Außerdem erneuerte sie ihren Antrag auf einen neuen Fußboden für das Erdgeschoss aus dem vergangenen Jahr.

Wie die Leiterinnen der Einrichtungen dem Ausschuss mitteilten, werden inzwischen auch Kinder aus Flüchtlingsfamilien betreut. Die Flüchtlingssituation beschäftige die übrigen Kinder, sagte Panten. „Sie haben viele Fragen.“ Das größte Problem sei die Sprachbarriere, sagte Cording. Aber die neuen Schützlinge seien „sehr nette Kinder“ aus netten Familien. bab

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