Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 7 ° Regenschauer

Navigation:
Im Alter sicher ankommen

Südhorsten Im Alter sicher ankommen

Zur Informationsveranstaltung des Seniorenbeirats der Samtgemeinde Nienstädt sind rund 30 Bürger gefolgt, um sich über das Thema Sicherheit im Straßenverkehr zu informieren. Dabei ging der Moderator, Ferdinand Vyskocil, gemeinsam mit den Anwesenden den grundlegenden Problemen im Straßenverkehr auf den Grund.

Voriger Artikel
53000 Euro für Entwässerung
Nächster Artikel
Energieeinsparung Grund für Zustimmung

30 Zuhörer lernen im Sportpark Südhorsten etwas über Sicherheit Straßenverkehr.

Quelle: svb

Südhorsten (svb). „Es hat sich einiges getan, seit wir alle den Führerschein gemacht haben“, verdeutlichte Vyskocil die sich schnell verändernde Straßenverkehrsordnung. Der hauptberufliche Polizeibeamter arbeitet außerdem ehrenamtlich für die Kreisverkehrswacht Schaumburg.

Der Polizist fragte die Zuhörer zunächst nach ihren Erfahrungen im Straßenverkehr und was sie von anderen Verkehrsteilnehmern erwarten. „Wir erwarten meistens das von anderen, was wir selber nicht machen“, meldete sich jemand selbstkritisch zu Wort.

Das treffe es schon ziemlich genau, sagte Vyskocil, der während seines Vortrages auch auf den so genannten „Altersstarrsinn“ einging. An einem Unfall seien meistens zwei Personen Schuld und jeder müsse sich fragen, in wieweit er verkehrstauglich ist, gerade im Alter.

Die übliche Grundhaltung eines Verkehrsteilnehmers sei allerdings dahingehend, dass man eher auf die Fehler der anderen und nicht auf seine eigenen achtet, so der Moderator. Deshalb forderte er die Senioren auf, über einige Dinge, den Verkehr betreffend, nachzudenken.

Gewohnheit und Ansprüche sowie das Miteinander und Verständnis spielen eine große Rolle für die Teilnahme am Straßenverkehr. Die Gesundheit und die eigene Leistungsfähigkeit seien ein weiterer wichtiger Faktor. Die Sicht und das Wetter sind hingegen Faktoren, die man nicht kontrollieren könne. Die Technik und Ausstattung in einem gewissen Rahmen schon.

Darüber hinaus sei es wichtig, seine Wege zu planen und das richtige Verkehrsmittel zu wählen. Eine zentrale Frage der Veranstaltung lautete deshalb: „Was stört sie an Fußgängern, Radfahrern und Autofahrern?“ Bei der Erörterung dieser Fragen wunderten sich einige Anwesende über so manche Antwort des Polizisten.
Die Missachtung eines Autofahrers von Fußgängern an einem Fußgängerübergang kann zum Beispiel eine Strafe von 100 Euro, einem Punkt in Flensburg und vier Wochen Fahrverbot bedeuten. Radfahrer dürfen auch dort die Straße benutzen, wenn ein Fahrradweg vorhanden ist, wenn sie ein Trikot anhaben, einer Radsportgruppe angehören und zu bestimmten Trainingszeiten fahren.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Online suchen, Angebot finden, einkaufen gehen: Das steckt in Kurzform hinter „Kauf hier – lokal & digital“. Eine Auswahl aktueller und preislich besonders attraktiver Produkte finden Interessierte stets auf unserer Homepage... mehr

Eine gute Tradition findet regelmäßig ihre Fortsetzung – die „Aktion Weihnachtshilfe“. In der Vorweihnachtszeit rufen die Schaumburger Nachrichten unter dem Motto „Schaumburger helfen Schaumburgern“ jedes Jahr zu Spenden für bedürftige Menschen im Landkreis auf. mehr

Schaumburg