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Nienstädt Im Alter sicher ankommen
Schaumburg Nienstädt Nienstädt Im Alter sicher ankommen
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15:30 12.03.2012
30 Zuhörer lernen im Sportpark Südhorsten etwas über Sicherheit Straßenverkehr. Quelle: svb
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Südhorsten (svb). „Es hat sich einiges getan, seit wir alle den Führerschein gemacht haben“, verdeutlichte Vyskocil die sich schnell verändernde Straßenverkehrsordnung. Der hauptberufliche Polizeibeamter arbeitet außerdem ehrenamtlich für die Kreisverkehrswacht Schaumburg.

Der Polizist fragte die Zuhörer zunächst nach ihren Erfahrungen im Straßenverkehr und was sie von anderen Verkehrsteilnehmern erwarten. „Wir erwarten meistens das von anderen, was wir selber nicht machen“, meldete sich jemand selbstkritisch zu Wort.

Das treffe es schon ziemlich genau, sagte Vyskocil, der während seines Vortrages auch auf den so genannten „Altersstarrsinn“ einging. An einem Unfall seien meistens zwei Personen Schuld und jeder müsse sich fragen, in wieweit er verkehrstauglich ist, gerade im Alter.

Die übliche Grundhaltung eines Verkehrsteilnehmers sei allerdings dahingehend, dass man eher auf die Fehler der anderen und nicht auf seine eigenen achtet, so der Moderator. Deshalb forderte er die Senioren auf, über einige Dinge, den Verkehr betreffend, nachzudenken.

Gewohnheit und Ansprüche sowie das Miteinander und Verständnis spielen eine große Rolle für die Teilnahme am Straßenverkehr. Die Gesundheit und die eigene Leistungsfähigkeit seien ein weiterer wichtiger Faktor. Die Sicht und das Wetter sind hingegen Faktoren, die man nicht kontrollieren könne. Die Technik und Ausstattung in einem gewissen Rahmen schon.

Darüber hinaus sei es wichtig, seine Wege zu planen und das richtige Verkehrsmittel zu wählen. Eine zentrale Frage der Veranstaltung lautete deshalb: „Was stört sie an Fußgängern, Radfahrern und Autofahrern?“ Bei der Erörterung dieser Fragen wunderten sich einige Anwesende über so manche Antwort des Polizisten.
Die Missachtung eines Autofahrers von Fußgängern an einem Fußgängerübergang kann zum Beispiel eine Strafe von 100 Euro, einem Punkt in Flensburg und vier Wochen Fahrverbot bedeuten. Radfahrer dürfen auch dort die Straße benutzen, wenn ein Fahrradweg vorhanden ist, wenn sie ein Trikot anhaben, einer Radsportgruppe angehören und zu bestimmten Trainingszeiten fahren.

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