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Nienstädt Keine Sperre für Autos auf dem Feldweg
Schaumburg Nienstädt Nienstädt Keine Sperre für Autos auf dem Feldweg
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19:19 04.08.2011
Ab dem Sportpark Südhorsten ist die Wiesenstraße für Autos tabu.

Südhorsten (gus). Martina Lohmann (CDU) plädierte für eine sogenannte „Treckersperre“ am Übergang in den Wirtschaftsweg, um Autofahrer vom Benutzen der Strecke abzuhalten.

Eine solche Sperre kann nach Worten Lohmanns nur von Traktoren und Geländewagen überwunden werden. Georg von Luckwald, der die Sanierung der Wiesenstraße plant (wir berichteten), riet davon ab, diese Hindernisse zu installieren. Diese müssten gut kenntlich gemacht werden, zudem könnten dann auch solche Autos, die im Interesse von Landwirten den Weg befahren sollen, an der Sperre nicht mehr vorbei.

Als Beispiel nannte der Ingenieur den Kundendienst. Wenn ein Landwirt technische Hilfe benötige, könnte der Helfer mit einem normalen Fahrzeug nicht mehr zum Acker gelangen, auf dem ein möglicherweise defekter Traktor steht. Eine Treckersperre ist nur mit Fahrzeugen, deren Unterboden extrem hoch ist, zu überfahren. Auch Manfred Kesselring und Uwe Goth (SPD) sprachen sich gegen eine solche Sperre aus.

Lohmann hatte als Anlass für ihren Vorschlag genommen, dass zahlreiche Autofahrer den Feldweg als Abkürzung benutzen, obwohl dessen Befahren nur dem landwirtschaftlichen Verkehr gestattet ist. Deshalb sind entsprechende Schilder aufgestellt worden. Lohmanns Einwand: An das signalisierte Verbot halten sich zahlreiche Verkehrsteilnehmer nicht.
Speziell die Anfahrt zum Sportpark Südhorsten ist aus Richtung Tallensen, Alt-Seggebruch und Echtorf über den asphaltierten Feldweg „attraktiv“, weil sich ein Umweg durch die Südhorster Ortslage „einsparen“ lässt.

Allerdings ist auch die Wegverbindung zwischen Tallensen und Südhorsten (In der Pickerecke/Im Bruche) nur für den Anliegerverkehr frei. Ausgenommen sind Linienbusse und landwirtschaftlicher Verkehr.