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Kinder und Straßen zuerst

Sparsame Haushaltsführung Kinder und Straßen zuerst

Mit großen Investitionen wird sich die Gemeinde Nienstädt 2017 zurückhalten. Der Grundtenor lautet vielmehr: Es wird ersetzt, was nötig ist, und repariert, was möglich ist.

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Der Tenor im Nienstädter Bauausschuss lautet für das Haushaltsjahr 2017: Nur das Nötigste ausgeben.

Quelle: dpa Symbolfoto

Nienstädt. In diesem Sinne hat der Bau-, Planungs-, Verkehrs- und Umweltausschuss über den Haushaltsplan 2017 beraten. Die endgültige Entscheidung trifft der Gemeinderat am 9. Februar.

 Die Betreuung der Kinder lässt sich die Gemeinde einiges kosten. Der Ausschuss sprach sich dafür aus, diverse Sanierungen in den Einrichtungen vorzunehmen. In der Kindertagesstätte Sülbeck soll die Treppe saniert, das Treppenhaus und ein Gruppenraum gestrichen werden. Insgesamt empfiehlt der Ausschuss die Bereitstellung von 11000 Euro für diese Maßnahmen. Auch in Liekwegen sollen zwei Gruppenräume angestrichen werden.

 Die Erneuerung des Zauns der Kindertagesstätte Liekwegen soll zunächst nur teilweise erfolgen. Die Ausschussmitglieder schlugen vor, erst einmal nur den Zaun um den Spielplatz herum zu erneuern. Dieser Teil habe Priorität. Zudem sprach sich der Ausschuss dafür aus, eine Nestschaukel für 1800 Euro für den Spielplatz in Meinefeld anzuschaffen. Die Arbeiten am Dach der Kindertagesstätte Sülbeck sollen zunächst zurückgestellt werden.

 Hohe Priorität sprach der Ausschuss auch dem Ausbau der Gemeindestraße Industriestraße/Schnatwinkel zu. Hier sollen 20000 Euro an Planungskosten bereitgestellt werden. Die Erneuerung des Ostpreußenweges sei ebenfalls wichtig, könne möglicherweise aber erst 2018 einkalkuliert werden.

 20000 Euro sollen im Haushalt 2017 für den Breitbandausbau bereitgestellt werden. Noch offen ist für den Etat 2018 dann erneut eine Summe von 20000 Euro. Eine weitere große Investition ist beim Bauhof notwendig. Ein 22 Jahre altes Fahrzeug muss ersetzt werden. Der Ausschuss war sich einig, dass dafür ein Ersatz beschafft werden muss. Dafür wurden 37000 Euro vorgemerkt.

 Zudem sind in der Gemeinde viele Zäune sanierungsbedürftig. Diese sollen repariert und geflickt werden, soweit es möglich ist. Einige weniger dringliche Maßnahmen sollen, so die Empfehlung des Ausschusses, ebenfalls zurückgestellt werden.

 Darüber hinaus diskutierten die Mitglieder über Zuschüsse an Vereine. Dem Schützenverein Liekwegen sollen 5200 Euro für die Reparatur der Heizungsanlage zur Verfügung gestellt werden. Grundsätzlich sollen bei den Sportvereinen aber nur dringende Maßnahmen unterstützt werden.

 Für alle Sportvereine in der Gemeinde soll zunächst ein Sportentwicklungsplan erarbeitet werden, damit die finanziellen Mittel zielgerichtet eingesetzt werden können. Die Anschaffung von Sportgeräten wird wie üblich mit 20 Prozent unterstützt. Zudem sprach sich der Ausschuss dafür aus, LED-Strahler für die Boule-Bahn des TSV Liekwegen zu bezuschussen.  göt

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